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Top Themen
Wiesbadener KrimiMärz: Lesung mit Anna Schneider
Dienstag, 10. März um 19.30 Uhr im Literaturhaus
"Grenzfall - Ihr Grab in den Fluten"
Moderation: Maria Wiesner (FAZ)
Karwendel ist nicht nur der Name eines Käseherstellers, sondern vor allem einer Gebirgsgruppe in den nördlichen Alpen, die sich von Bayern nach Österreich erstreckt. In dieser Grenzregion ermitteln die Oberkommissarin Alexa Jahn und der Chefinspektor Bernhard Krammer. Als in Folge heftiger Unwetter die Flüsse über die Ufer treten und etliche Personen mit sich reißen, wird das zunächst als Umweltkatastrophe verbucht. Aber dann wird in einer Bergschlucht ein Toter gefunden, der sehr eindeutig ermordet wurde. Alexa Jahn muss herausfinden, wer das vorherrschende Chaos ausgenutzt hat, um den Mann zu töten. Auf österreichischer Seite hat Bernhard Krammer indessen nicht nur mit dem tobenden Sturm, sondern auch mit der Tatsache zu kämpfen, dass er nach einer Verletzung im Dienst noch nicht wieder voll einsatzfähig ist. In ihrem sechsten Roman der Grenzfall-Serie beweist Anna Schneider erneut, dass das Böse umso mehr Grusel erzeugt, wenn es in zauberhafter Idylle stattfindet.
Lesung mit Judith Hermann
Donnerstag, 12. März um 19.30 Uhr im Literaturhaus
ES GIBT NUR NOCH WENIGE RESTKARTEN IM VORVERKAUF. ERMÄßIGTE KARTEN FÜR EINE VIDEOÜBERTRAGUNG IN EINEN NEBENRAUM GIBT ES NUR AN DER ABENDKASSE. DAS PLATZKONTINGENT IST BEGRENZT.
Moderation: Helmut Böttiger (DLF und taz)
Judith Hermann begibt sich mit „Ich möchte zurückgehen in der Zeit“ auf die Spuren ihres Großvaters. Dieser war während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert, lange wurde seine Geschichte in der Familie geleugnet. Hermann reist nach Polen, von dort nach Italien und verhandelt schreibend das Erinnern und Vergessen nachfolgender Generationen. Dabei sind es vor allem die Zwischen- und Untertöne, die Verdrängtes und Leerstellen erst spürbar machen und zeigen, wie fragil das Konstrukt des Lebens eigentlich ist.
Wiesbadener KrimiMärz: Lesung mit Andreas Pflüger
Montag, 16. März um 19.30 Uhr im Literaturhaus
"Kälter"
ES GIBT NUR NOCH WENIGE RESTKARTEN IM VORVERKAUF. ERMÄßIGTE KARTEN FÜR EINE VIDEOÜBERTRAGUNG IN EINEN NEBENRAUM GIBT ES NUR AN DER ABENDKASSE. DAS PLATZKONTINGENT IST BEGRENZT.
Die Nordsee-Insel Amrum ist ein beliebtes Ziel für Touristen aus aller Welt. Für Luzy Morgenroth ist sie seit acht Jahren ihr Zuhause, die kleinste Polizeidienststelle Deutschlands ihr Arbeitsplatz. Dass die kettenrauchende und übergewichtige Provinzpolizistin vor langer Zeit eine Andere war, das ahnt hier niemand. Als im Herbst 1989 ein Inselbewohner spurlos von einer Fähre verschwindet und ein Gast mit falschen Papieren im Hotel Deichgraf absteigt, wird Luzy unvermittelt mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert.
Wiesbadener KrimiMärz: Lesung mit Ivar Leon Menger
Dienstag, 17. März um 19.30 Uhr im Literaturhaus
"Der Tower"
Moderation: Thomas Koch
Ein KI-gesteuertes Zuhause? Ist das ein Traum oder Alptraum? Für die junge Galeristin Nova, die ein ganzes Jahr lang kostenlos im hochmodernen Pramtower mitten in Berlin wohnen darf, klingt es jedenfalls nach einem verlockenden Angebot. Sie schlägt sich als Babysitterin durch, Job und Lebensgefährte sind Geschichte. Da kommt der Einzug per Losgewinn in die 32. Etage des angesagten Luxusdomizils am Alexanderplatz gerade recht. „Der Tower“ bietet jede Menge Komfort und erfüllt seinen Bewohnern fast jeden Wunsch. Doch warum verhalten sich Novas Nachbarn so seltsam? Und woran ist ihre Vormieterin gestorben? Schon bald wird aus dem hochtechnisierten Paradies ein goldener Kerker ohne Ausweg! Mit seinem neuen Thriller hat der SPIEGEL-Bestsellerautor Ivar Leon Menger eine Geschichte am Puls der Zeit ersonnen, die das Unbehagen gegenüber einer fortschreitenden Technik thematisiert, welche sich irgendwann gegen ihre eigenen Schöpfer, die Menschen, richtet.
Wiesbadener KrimiMärz: Lesung mit Susanne Kaiser
Donnerstag, 26. März um 19.30 Uhr im Literaturhaus
"Riot Girl"
Moderation: Ariane Binder (3sat)
Mit der Münchner LKA-Ermittlerin Obalski hat im letzten Jahr eine neue Figur die deutsche Krimiszenerie betreten, die reichlich Staub aufwirbelt. In ihrem ersten Fall wird Obalski ins Münchner Jugendamt eingeschleust, um dort zu den „Influenzas“ zu ermitteln, einer Gruppe radikaler Aktivistinnen, die mit allen erlaubten und unerlaubten Mitteln gegen Frauenhass vorgehen. Mit einem mysteriösen Countdown kündigen sie ihre Rache an den Männern an. Obalski kann als Forensikerin zwar Menschen und ihre Verhaltensweisen lesen, doch auch sie weiß schon bald nicht mehr, wer hier eigentlich Opfer und wer Täter ist.