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Kultur erleben

Liebe Literaturinteressierten,

wir freuen uns auf Ihren Besuch im Literaturhaus Villa Clementine.

Ihr Literaturhausteam

Top Themen

Lesung mit Miku Sophie Kühmel

Dienstag, 14. April um 19.30 Uhr im Literaturhaus

Autorinnenlesung & Gespräch
 
Moderation: Ariane Binder (3sat)
 
Die eine ist Künstlerin, die andere Autorin. Hannah Höch und Til Brugman lernen sich in den 1920er Jahren bei einer Vernissage kennen und lieben. Gemeinsam ziehen sie in Tils Wohnung nach Den Haag, dann nach Berlin, wo die letzten Partyklänge der Weimarer Zeit langsam verstummen. Das politische Klima wird rauer und das Zusammenleben für die beiden Frauen immer schwieriger, was sich nicht nur im Privaten bemerkbar macht, sondern tiefe Spuren in ihrem Schaffen als Künstlerinnen hinterlässt.

Leseparty

Samstag, 18. April um 19 Uhr im Literaturhaus

„Lesen statt Tanzen“ lautet das Motto der Party der besonderen Art, zu der das Literaturhaus einlädt. Hier treffen sich Lesefreudige, um fernab von To Do-Listen und Handyläuten in ein gutes Buch einzutauchen und gemeinsam in stiller und dennoch geselliger Runde zu lesen. Die Idee stammt aus Amerika. Dort werden seit Jahren in zahlreichen Städten „Silent Reading Partys“ gefeiert. Für die richtigen Getränke und Snacks ist dabei natürlich auch gesorgt durch das Team von GLYG. Im Anschluss kann sich, wer möchte, mit anderen Besucherinnen und Besuchern über die Leseeindrücke austauschen und Büchertipps abstauben.

Die perfekte Leseparty eben – for introverts and book nerds! Einfach die aktuelle Lektüre einpacken und vorbeikommen.

Lesung mit Lena Gorelik

Montag, 20. April um 19.30 Uhr im Literaturhaus

Autorinnenlesung & Gespräch

Moderation: Shirin Sojitrawalla (DLF und taz)

Einen Einblick in ihr vielseitiges Werk und die Themen, die sie beschäftigen, gibt die Autorin und Essayistin Lena Gorelik, die im März mit dem Preis der Literaturhäuser ausgezeichnet wird. Ihren neuen Roman „Alle meine Mütter“ bringt sie auch zur Lesung mit: Darin erzählt Lena Gorelik von werdenden Müttern, von Töchtern unter strengem Mutterblick, und von Frauen, die eine Schwangerschaft abbrechen. Sie beleuchtet diese komplexen Verbindungen in all ihren Facetten, spürt den Ängsten nach, den Zweifeln und Sorgen und gibt so einer Vielzahl an Stimmen Raum, die in den Alltagsgeräuschen meist untergehen.

NEUE POESIE: Kinga Tóth & Yevgeniy Breyger

Donnerstag, 23. April um 19.30 Uhr im Literaturhaus

Moderation: Maren Jäger

KINGA TÓTH liest „MARIAMACHINA“

YEVGENIY BREYGER liest „hallo niemand“

Zu einem Abend mit „Neuer Poesie“ lädt das Literaturhaus zum Welttag des Buches ein. In ihrem Gebetsbuch „MARIAMACHINA“ gibt die Lyrikerin und Sound-Poetin Kinga Tóth Nonnen, Liebenden, Kämpferinnen und Cyborgs eine Stimme, lässt sie miteinander ins Gespräch kommen, und entwickelt daraus neue Sprachbilder für die gegenwärtige Zeit. Der Lyriker Yevgeniy Breyger begibt sich mit seinem Helden „Niemand“ in einem roten Audi A6 auf einen Roadtrip in Versen. Er trifft auf Pfarrer, Rabbis und Gott ebenso wie auf Gregor Gysi, Olaf Scholz und Alice Weidel. Eine aberwitzige Odyssee: rasant und vor allem hochpolitisch.

Lesung mit Dorothee Elmiger

Donnerstag, 30. April um 19.30 Uhr im Literaturhaus

DIE VERANSTALTUNG IST IM VORVERKAUF AUSVERKAUFT. ERMÄßIGTE KARTEN FÜR EINE VIDEOÜBERTRAGUNG IN EINEN NEBENRAUM GIBT ES NUR AN DER ABENDKASSE. DAS PLATZKONTINGENT IST BEGRENZT.

Autorinnenlesung & Gespräch

Moderation: Wiebke Porombka (u.a. DLF)

Gleich mit drei großen Literaturpreisen wurde der neue Roman der Schweizer Autorin Dorothee Elmiger im vergangenen Herbst ausgezeichnet: Mit dem Deutschen Buchpreis, dem Schweizer Buchpreis sowie dem Bayerischen Buchpreis. „Die Holländerinnen“ führt mitten ins Herz der Finsternis, als eine namenlose Schriftstellerin einen Anruf von einem Theatermacher erhält. Er möchte mit ihr literarisch den Fall zweier Touristinnen rekonstruieren, die spurlos in den Tropen verschwunden sind. Doch der Roman streift diesen mysteriösen Vermisstenfall nur kurz und begibt sich stattdessen auf eine ganz eigene Expedition in die Kolonialgeschichte und den entlegenen Dschungel Panamas, hin zu der Frage, wie man etwas erzählen kann und darf im Angesicht der Abgründe der menschlichen Existenz.

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