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Kulturpark im Salzbachtal

Eine der wichtigsten und jüngsten innerstädtischen Entwicklungen ist die Einrichtung der neuen Freizeitoase südlich des Kongressparkplatzes am Hauptbahnhof zwischen der Murnaustraße und den Bahngleisen. Die Anlage wurde 2009 eingeweiht und bietet mit einer Bouleanlage, einem Beachvolleyball-Feld, Kinderspielgeräten und einem Skater-Bereich vielfältige Freizeitaktivitäten.

Auf weiten Flächen mit Rasen können die Besucherinnen und Besucher aller Altersgruppen entspannen, toben und spielen. Die gesamte Anlage erhält durch ihre Bepflanzung und die Gruppierung von überwiegend einheimischen Bäumen einen harmonischen,aufgelockerten Parkcharakter. Das Gelände ist durch Sitzstufen vertikal gegliedert, Steinquader und andere Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen mit Weitblick ein.

Ein Betriebsgebäude des ehemaligen Schlachthofs wird als Kulturzentrum genutzt, das sich durch Konzertveranstaltungen und Gastronomie längst einen Namen gemacht hat. Die an das Kulturzentrum angrenzenden Grünflächen werden von einer breiten Bevölkerungsschicht unterschiedlicher Altersgruppen aus der Stadt Wiesbaden wie auch der Region besucht. Der Freizeit- und Kulturpark im Salzbachtal ist eingebettet in eine der spannendsten und lebendigsten Bereiche der Wiesbadener Entwicklung. Außer dem Kulturzentrum Schlachthof tragen die Kreativfabrik, das Deutsche Filmhaus der Murnau-Stiftung und die Skater-Halle dazu bei, dass hier ein wirkliches kulturelles Kraftfeld entstanden ist.

An diesem Ort wird auch ein Teil der düsteren Vergangenheit Wiesbadens sichtbar: Das 2010 eingeweihte Deportationsmahnmal südlich vom Kulturzentrum Schlachthof ist ein künstlerisch gestalteter Gedenkort an der ehemaligen Bahnsteigrampe. Es ist die Erinnerungsstätte an die vom Nazi-Regime nach Theresienstadt deportierten Wiesbadener Juden. Dieser Ort der Kontemplation lässt den Gegensatz zur lebendigen Szene des nördlichen Freizeit- und Kulturparks deutlich erleben.

Zeugnis von der industriellen Vorgeschichte dieses Standortes im Salzbachtal legt der denkmalgeschützte Wasserturm des ehemaligen Schlachthofs ab, der sich zu einem Wahrzeichen entwickelt hat. Bereits während der Erbauung (1897 bis 1899) wurde auf ein anspruchsvolles Erscheinungsbild des Wasserturms geachtet, da man sich der prominenten Lage direkt am Hauptbahnhof als Entree der Stadt bewusst war.

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