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Leben in Wiesbaden

Friedhof Nordenstadt

Oberpfortstraße
65207 Wiesbaden-Nordenstadt
  • besteht seit 1885
  • Fläche: 13.900 Quadratmeter
  • Busanbindung: Linie 15
  • Haltestelle: Friedhofstraße
  • Grabarten: Erdwahlgräber, Erdreihengräber, Urnenwahlgräber, Urnenreihengräber, Kinderreihengräber

Der früher bei der Kirche befindliche Friedhof wurde 1853/54 an die heutige Stelle nördlich außerhalb des historischen Ortskerns verlegt und 1937 geringfügig nach Osten, 1966 nach Norden und 1976/77 nach Westen erweitert. Als jeweils zeittypische Zeugnisse der Ortsgeschichte von denkmalpflegerischem Interesse sind die alte Ummauerung aus Hochheimer Kalkstein von 1855 und 1937 (mit der Plattenabdeckung und den ursprünglichen Torpfosten aus rotem Sandstein), die Grundstruktur des ältesten Teiles mit einem Längs- und einem Querweg in den beiden Hauptachsen, die gusseiserne Pumpe (vom 1903 gegrabenen Brunnen), das nach dem Zweiten Weltkrieg beidseitig erweiterte Kriegerdenkmal des Ersten Weltkrieges und die ehemalige Leichenhalle, die 1952 nach Plänen des Breckenheimer Bautechnikers Meireis nördlich außerhalb der damaligen Ummauerung erbaut wurde.

Das 1925 aufgestellte Kriegerdenkmal aus Granit gleicht in seiner Grundform einem Grabmal jener Jahre, verweist aber durch das abschließende Eiserne Kreuz, das Bronzerelief mit einem sterbenden Soldaten am Sockel und die beiderseits angebrachten Inschrifttafeln mit den Namen der Gefallenen auf seinen Zweck. An der wirkungsvoll in der Hauptblickachse platzierten Leichenhalle lassen die sehr dünnen Stützen zwischen den Bogenöffnungen trotz des ansonsten traditionellen Erscheinungsbildes deutlich die Entstehung in der frühen Nachkriegszeit erkennen.

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