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Leben in Wiesbaden

Kuranlagen

Die hinteren Kuranlagen, die den Kurpark mit Sonnenberg verbinden, ordnen sich in das Wiesbadener Grünkonzept des 19. Jahrhunderts ein, das es den Besuchern ermöglichte, vom Stadtzentrum bis zu den Taunushügeln im Grünen "lustzuwandeln".

Bereits 1816 verband man den Kurpark durch eine Kastanienallee mit der Dietenmühle, einer beliebten Ausflugsgaststätte. 1827 wurde der Weg dann bis zur Sonnenberger Burgruine fortgeführt, im frühen 19. Jahrhundert ebenfalls eine der besonderen Attraktionen der nassauischen Kurstadt. Ende der 1830er-Jahre erfolgte eine Neugestaltung des Rambachs und damit auch eine Neupflanzung der Allee. Infolge der Umwandlung der Dietenmühle in eine Kaltwasserheilanstalt zu Beginn der 1860er-Jahre wurde deren Umgebung nach und nach zu einem kleinen Landschaftspark im englischen Stil umgewandelt.

In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts erfolgte schließlich in einem zweiten Bauabschnitt die Anlage der Blumenwiese, die um 1900 eine Tennisplatzanlage erhielt. Der südwestliche Beginn der Kuranlagen, zwischen Joseph-von-Lauf-Straße und Blumenwiese, ist freilich auf den Weg entlang des Rambachs beschränkt und entfaltet seine Schönheit gerade durch die Einbeziehung der Villengärten sowohl der Sonnenberger Straße als auch der Parkstraße.

Immer noch nutzen Hunderte von Menschen diese Grünverbindung zwischen Kurpark und Sonnenberg, um an dem natürlich anmutenden Teich zu entspannen, bei einem Tennisspiel zuzuschauen, auf der Radwegeverbindung in die Stadt zu radeln, nachmittags ein kleines Picknick auf einer der ausgedehnten Wiesen zu veranstalten, zwischendurch ein Fußballspiel mit Freunden auszutragen, Sonntagmorgens am Rambach entlang zu joggen oder den Hund auszuführen. In den Kuranlagen sind öffentliche Kinderspielplätze eingerichtet, die am Rande der Grünanlagen eine besonders attraktive und geschützte Lage bieten.

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