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Kultur

Christa Moering-Stipendium

Die Landeshauptstadt Wiesbaden vergibt 2026 zum zehnten Mal das "Christa Moering-Stipendium", das an die Wiesbadener Malerin und Ehrenbürgerin Christa Moering (1916 bis 2013) erinnern will. Danbi Jeung erhält Christa-Moering-Stipendium 2026.

Die Künstlerin Christa Moering in einer Nahaufnahme.
Künstlerin Christa Moering.

Das Stipendium wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert. Es richtet sich an bildende Künstlerinnen und Künstler jeden Alters, deren Wohn-, Arbeits- oder Geburtsort Wiesbaden ist. Im Rahmen der Ausschreibung können Arbeiten aus allen Bereichen der Bildenden Kunst eingereicht werden.

Mit dem Stipendium verbunden ist die Realisierung eines Projektes im darauffolgenden Jahr im Kunsthaus Wiesbaden.

Christa-Moering-Stipendium 2026

Die Landeshauptstadt Wiesbaden verleiht das Christa-Moering-Stipendium 2026 an die Komponistin und Klangkünstlerin Danbi Jeung. Das Stipendium wird alle zwei Jahre im Andenken an die Wiesbadener Malerin und Ehrenbürgerin Christa Moering (1916–2013) zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern vergeben und ist mit 10.000 Euro dotiert.

Für das Stipendium zum Thema "Metropole: Dystopie und Utopie", konnten sich Künstlerinnen und Künstler bewerben, deren Wohn-, Arbeits- oder Geburtsort Wiesbaden ist. Die mit dem Stipendium verbundene Ausstellung wird im Zusammenhang mit dem 100. Geburtstag des Stummfilms "Metropolis" von Fritz Lang präsentiert, dessen Rechte bei der Wiesbadener F.W. Murnau Stiftung liegen. 

Die fünfköpfige Jury setzte sich zusammen aus: Monique Behr (Referentin für Bildende Kunst), Dr. Peter Forster (Museum Wiesbaden), Valentine Goldmann (Frauenmuseum Wiesbaden), Titus Grab (Künstler) und Dr. Hendrik Schmehl (Kulturdezernent). 

Nach einer eingehenden Diskussion wurde das Stipendium einstimmig an Jeung vergeben. Sie überzeugte die Jury mit ihrem klugen und humorvollen Ansatz, der auf einer feinen Beobachtungsgabe gründet. Mit ihrer klangkünstlerischen und installativen Arbeitsweise wird sie eine aktuelle Reflexion über die Gesellschaft kreieren, der als zeitgemäßer Kommentar zum Film "Metropolis" verstanden werden kann.

Eine asiatische Frau mit Turnschuhen und lässiger Kleidung.
Danbi Jeung erhält Christa-Moering-Stipendium 2026.

Danbi Jeung

Danbi Jeung, geboren 1991 in Seoul, Südkorea, ist eine Komponistin und Klangkünstlerin, die nach Deutschland zog, um ihre Studien in Komposition, elektronischer Musik und Klangkunst zu vertiefen. Ihre Werke erforschen die Verbindungen zwischen Klang, Theater und Text und integrieren neue szenische Phänomene. Ihre Arbeiten wurden in vielen Städten aufgeführt und ausgestellt, darunter Kooperationen mit Ensemble Surplus, Musik Fabrik sowie dem Staatstheater Karlsruhe. Jeung hat mehrere renommierte Stipendien und Residenzen erhalten, darunter die De la Motte Musikstiftung Funding, das Konzeptionsförderung des Kulturamts Wiesbaden, Musikfonds und die Worpswede Residency. Ihre Werke umfassen sowohl instrumentale Kompositionen als auch Multimedia-Arbeiten, die elektronische Musik, Performance, Video und Klanginstallationen beinhalten. In letzter Zeit konzentriert sie sich in ihrem Werk auf soziale Themen, Memes und Satire.


Telefonische Auskunft gibt es unter 0611 319002 (Öffnet in einem neuen Tab) sowie per E-Mail an bildende.kunstwiesbadende.

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