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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Bewerberrekord beim Gründungsstipendium InnoStartWi

Das Interesse am städtischen Gründungsstipendium InnoStartWi war in diesem Jahr so hoch wie noch nie: 41 Bewerbungen gingen ein. Das ist ein Plus von 52 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ausgewählt hat die Jury vier Gründer mit innovativen Geschäftskonzepten.

Bürgermeisterin Christiane Hinninger sagt: „Die steigende Zahl der Bewerbungen ist ein deutliches Signal für die wachsende Dynamik der Wiesbadener Gründungslandschaft. Als Stadt unterstützen wir Gründerinnen und Gründer bestmöglich. Ich beglückwünsche die diesjährigen Stipendiatinnen und Stipendiaten herzlich und wünsche ihnen viel Erfolg.“

Das Gründungsstipendium InnoStartWi wird seit 2022 in Wiesbaden an innovative und technologiebasierte Gründerinnen und Gründer vergeben. Es ist ein nicht rückzahlbarer, personengebundener Zuschuss zum Lebensunterhalt in Höhe von 1.000 Euro monatlich für die Dauer eines Jahres. Das Stipendium richtet sich an Gründerinnen und Gründer, die in Wiesbaden leben, studieren oder hier ihr Gewerbe angemeldet haben und betreiben, oder dies nachvollziehbar planen. Die Geschäftsidee muss konkret vorliegen beziehungsweise bereits in der Umsetzung sein sowie neuartig, innovativ und/oder technologiegetrieben sein. Das Geschäftsmodell soll auf langfristigen Erfolg mit Hauptsitz in Wiesbaden ausgelegt sein.

Die Auswahl der geförderten Startups erfolgte im Rahmen eines Wettbewerbs. Nach einer Vorauswahl wurden zwölf Gründerinnen und Gründer zu einem Pitch vor der Jury aus dem Wiesbadener Gründungsökosystem eingeladen. Am Ende konnten sich vier Start-ups durchsetzen und erhalten in diesem Jahr das Stipendium:

Dirk Weigel gründet „Active Boomer“, eine digitale Plattform, die das Erfahrungswissen älterer Fachkräfte für Unternehmen nutzbar macht. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels bringt die Plattform erfahrene Mitarbeitende ab 55 Jahren und Unternehmen zusammen, die von ihrer Expertise profitieren möchten.

Leonid Enov führt die Indelics GmbH, die ein Verfahren entwickelt, mit dem recycelte Industriemineralien so aufbereitet werden, dass sie teure und ressourcenintensive Primärrohstoffe ersetzen können. Durch spezielle Mahltechnologie wird die chemische Reaktivität der Materialien deutlich gesteigert und leistet so einen innovativen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft mit konkretem wirtschaftlichem Nutzen.

Paul Flatten entwickelt „Everstide", eine digitale Coaching-Plattform, die Trainern im Ausdauersport erstmals einen vollständigen Überblick über den physischen Zustand ihrer Athleten ermöglicht, an einem Ort, in Echtzeit, ohne manuelle Datenerhebung.

Manasse Heidl baut mit „BeConnect" ein Tech-Start-up auf, das Menschen mit Veranstaltungen und Angeboten in ihrer unmittelbaren Umgebung verbindet. Ziel ist es, lokales Potenzial sichtbar zu machen und echte Begegnungen im Alltag zu fördern.

Weitere Informationen zur Bewerbung und zu den Voraussetzungen finden Interessierte unter wiesbaden.de/wirtschaft/foerdermittel-wettbewerbe/innostart (Öffnet in einem neuen Tab)sowie unter existenzgruendungwiesbadende oder telefonisch unter (0611) 313131. 


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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