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Ausflüge

Zu Besuch im Schloss Henkell

Henkell Freixenet ist nicht nur eine der traditionsreichsten Sektkellereien Deutschlands, sondern auch Erfinder des "Piccolos".

Als Adam Henkell 1821 seine Weinhandlung in Mainz eröffnete, hätte er sich sicher nicht träumen lassen, dass das von ihm gegründete Unternehmen einmal in mehr als 150 Staaten weltweit exportieren würde. Der Liebhaber guter Tropfen hatte sich vorab in Frankreich in die Kunst der Champagnerherstellung einweihen lassen und startete 1856 selbst mit der Sektproduktion. Enkel Otto gelang mit dem ersten Markensekt – dem Henkell Trocken - der Durchbruch auf dem nationalen und internationalen Markt. Verantwortlich für den Erfolg waren auch die groß angelegten Werbekampagnen.

Das Unternehmen expandierte so stark – 50 Keller gab es mittlerweile in Mainz - dass 1907 ein größerer und repräsentativerer Standort her musste. In Biebrich entstand unter dem jungen Architekten Paul Bonatz eine hochmoderne Sektkellerei im Stil der französischen Champagner-Häuser.

Highlights sind der imposante Marmorsaal und der Weinkeller sieben Stockwerke tiefer, die Ihr im Rahmen verschiedener Führungen erleben könnt.  

Führungen

  • Impressionen-Tour (60 Minuten): Ideal für alle, die einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen möchten. Nach der Begrüßung bei einem Glas Sekt geht es weiter in die Sekt-Produktion und in den Weinkeller vom Schloss Henkell.
  • Experience-Tour (90 Minuten): Bei der Experience-Tour lernt Ihr Schloss Henkell von der Pike auf kennen und bekommen einen umfassenden Einblick in das Unternehmen und die Produktvielfalt. 
  • Celebrate Life-Tour (120 Minuten): Die Celebrate Life-Tour ist dank des Live-Degorgements ein ganz besonderes Erlebnis. 

Übrigens: 1935 ließ Henkell den Begriff "Piccolo" für seine Kleinflaschen schützen. Diese boomten in den 50er und 60er Jahren, weil sich viele trotz kleinem Budget etwas Luxus leisten wollten. Schnell wurde "Piccolo" zum allgemeinen Begriff für die kleine Sektflasche, die jedoch nur von Henkell als Markenname verwendet werden darf. Die ganze Geschichte gibt's hier (Öffnet in einem neuen Tab)

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