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Typisch Wiesbaden

Wo man sich trifft: Weinprobierstände

Nach einem Spaziergang, einer Wanderung oder einer Radtour beim Probierstand auf einen Wein vorbeischauen - perfekt! Meine Lieblinge.

Aktuell haben folgende Weinprobierstände für Euch geöffnet: Fässchen in Walluf und der Weinprobierstand Goetheblick am Schloss Johannisberg.

Weinstand auf dem Wiesbadener Wochenmarkt

Weinglas am Stand

Was ich hier mag:

Dass sich der Besuch am Weinstand auf dem Dern'schen Gelände (Öffnet in einem neuen Tab) perfekt mit einem Bummel über den Wochenmarkt verbinden lässt. Der Stand steht mittendrin, in der Nähe der Marktsäule. Die Winzerinnen und Winzer wechseln wöchentlich. Im Sommer gibt es an manchen Terminen Live-Musik. 


Gut zu wissen:

  • Auf dem benachbarten Schlemmermarkt könnt Ihr Euch vorher stärken. Oder: Sehr gute Fischbrötchen gibt's am Stand "Die Fischquelle" (Stand 13, erkennt Ihr am Fisch, der am Stand hängt)
  • Öffnungszeiten: Vom 14. März bis 21. November samstags zu den Marktzeiten auf dem Dern'schen Gelände

Das Fässchen in Walluf

Fässchen in Walluf

Was ich am Fässchen mag: 

Dass es das ganze Jahr geöffnet hat, es direkt am Wasser liegt und sich hier vor allem die Einheimischen auf ein Glas am Abend oder Wochenende treffen. Außerdem lässt sich ein Besuch mit einem wirklich schönen Spaziergang am Rhein verbinden. Ihr lauft die ganze Zeit am Wasser an wunderschönen Villen auf der einen und Strandabschnitten mit Sand und Muscheln auf der anderen Seite vorbei. Im Sommer wunderbar schattig!  


Gut zu wissen:


Rauenthaler Weinprobierstand

Weinprobierstand unter Bäumen

Was ich hier mag:

Die Lage zwischen Obstbäumen ist einfach malerisch. Absolutes Muss ist ein Spaziergang zur nahe gelegenen Bubenhäuser Höhe - eine kleine Anhöhe mit Panoramabänken, Picknicktischen und einem fantastischen Blick über die sanften Hügel, Weinberge und Wälder des Rheingaus bis zum Rhein.


Gut zu wissen: 


Schwarzes Häuschen in Eltville

Schwarzes Häuschen im Schnee
Jetzt im Winterschlaf - das Schwarze Häuschen

Was ich hier mag:

Die Lage, die Lage, die Lage! Das Schwarze Häuschen (Öffnet in einem neuen Tab) - ein romantisches, von Wein umranktes Weinbergshäuschen mit weißen Sprossenfenstern - liegt mitten im traditionsreichen Steinberg, einer Monopollage des Staatsweinguts Kloster Eberbach, der bereits seit dem Mittelalter von den Zisterziensermönchen des Klosters bewirtschaftet wurde.

Umgeben ist er von einer knapp drei Kilometer langen Mauer, die für ein besonderes Mikroklima sorgt - mehr Wärme, weniger Wind! Ideal für den Riesling, der hier angebaut wird. 


Gut zu wissen:

  • Parken: Domäne Steinberg, Eltville - vom Parkplatz sind es etwa 100 Meter zu laufen
  • Ausgeschenkt werden die Weine und Sekte von Kloster Eberbach
  • Zu essen gibt es Kleinigkeiten wie Käsebrezel, Pfefferknacker und Dosenwurst
  • Ein Besuch am Schwarzen Häuschen ist gut zu verbinden mit einer Besichtigung oder Weinprobe im Kloster Eberbach (Öffnet in einem neuen Tab)
  • Ein Abstecher lohnt sich zum nahe gelegenen Landcafé Wacholderhof (Öffnet in einem neuen Tab) mit tollem Kuchen und einem ganzjährig geöffneten Hofladen mit Eiern von glücklichen Hühnern und anderen regionalen Spezialitäten
  • Öffnungszeiten: aktuell in Winterpause, voraussichtliche Wiedereröffnung 3. April 2026, dann Freitag von 15 bis 19 Uhr, am Samstag, Sonn- und Feiertag von 11 bis 19 Uhr

Weinprobierstand Goetheblick am Schloss Johannisberg

Blick über Biertische an Weinreben

Was ich hier mag:

Auch hier wieder: die Lage! Vom Weinprobierstand Goetheblick (Öffnet in einem neuen Tab) hat man einen wunderschönen Blick auf die Weinberge und den Rhein. Man kann spazierengehen, sich auf die Panoramabänke sinken lassen und einen Riesling des Weinguts mitten in der schönsten Natur trinken. 


Gut zu wissen:

  • Parken: Schloss Johannisberg in das Navi eingeben
  • Schlendert zunächst durch die wunderschöne Schlossanlage und werft einen Blick von der Panorama-Terrasse über die Weinberge bis zum Rhein
  • Ausgeschenkt werden die Weine des Weinguts Schloss Johannisberg, dazu gibt es kleine regionale Speisen
  • Nicht verpassen: die Skulptur des Spätlesereiters, der an die Erfindung der Spätlese erinnert (siehe unten)
  • Öffnungszeiten: Samstags, sonntags und an Feiertagen von 11 bis 22 Uhr
Skulptur Spätlesereiter

Die Erfindung der Spätlese auf Schloss Johannisberg: 1775 wartet man auf Schloss Johannisberg im nahgelegenen Rheingau sehnsüchtig auf den Kurier des Fürstbischofs von Fulda, der die Erlaubnis zur Weinlese bringen soll. Doch der Bote verspätet sich – ganze drei Wochen! In dieser Zeit werden die edlen Rieslingtrauben von Grauschimmel befallen und scheinen verdorben. Aus Mangel an Alternativen keltert man sie trotzdem – und siehe da: Der Wein wird außergewöhnlich aromatisch, süß und vielschichtig. Die Spätlese war geboren! Noch mehr schöne Anekdoten gibt's hier (Öffnet in einem neuen Tab)

Noch mehr Impressionen:

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