Internationale Maifestspiele 2026
Mit 270 Künstlerinnen und Künstlern aus 28 Ländern feiert das Festival vom 1. bis 31. Mai im Hessischen Staatstheater Wiesbaden sein 130-jähriges Bestehen.
Die Internationalen Maifestspiele waren schon immer ein Ort, an dem die großen Werke der Geschichte und neueste Interpretationen unserer Zeit zusammenkommen. Mit 270 Künstlerinnen und Künstlern aus 28 Ländern feiert das Festival vom 1. bis 31. Mai 2026 sein 130-jähriges Bestehen - unter anderem mit einem stilvollen "Déjeuner en blanc" an einer langen Tafel in den Theaterkolonnaden am 17. Mai.
Thema: Dieser Ort ist ein Archiv
Das Festival steht unter dem Motto des Archivs - als Ort des Bewahrens, Erinnerns und Weiterdenkens. Ein Archiv, das Identität stiftet und sich zugleich ständig wandelt. In ihrer langen Geschichte waren die Internationalen Maifestspiele immer ein Anlass für die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, internationale Gäste, Tradition und Gegenwart zusammenzubringen. Hier werden die großen Werke der Geschichte und neueste Interpretationen durch wichtige Künstlerinnen und Künstler unserer Zeit versammelt. Dadurch funktioniert das Festival selbst wie belebte Chronik des Theaters, die in vielen Begegnungen fortgesetzt wird.
Über die Geschichte der Maifestspiele
Die Internationalen Maifestspiele am Hessischen Staatstheater Wiesbaden blicken auf eine 130-jährige Geschichte zurück. Sie wurden 1896 auf Initiative von Kaiser Wilhelm II. gegründet und sollten Wiesbaden als mondänen Kurort kulturell weiter aufwerten. Von Beginn an waren hochkarätige internationale Ensembles eingeladen – besonders Opernaufführungen, unter anderem mit Künstlerinnen und Künstlern aus Bayreuth, prägten das Programm.
Nach Unterbrechungen während der beiden Weltkriege wurden die Festspiele 1950 als „Internationale Maifestspiele“ neu belebt. Seither haben sich die Festspiele zu einem der renommiertesten Kulturfestivals Deutschlands entwickelt. Jedes Jahr im Mai bringt das Staatstheater Wiesbaden herausragende Opern-, Schauspiel-, Tanz- und Konzertproduktionen aus aller Welt auf seine Bühnen und verbindet dabei Tradition mit zeitgenössischen Akzenten.
