Sprungmarken
Dynamische Navigation einblenden
Dynamische Navigation ausblenden
Suche einblenden
Kultur
Wo bin ich?
  1. Startseite
  2. Kultur
  3. Literatur
  4. Literaturpreise
  5. George-Konell-Preis
  6. George-Konell-Preis 2012

George-Konell-Preis 2012

Die Schriftstellerin Alissa Walser erhielt in diesem Jahr für ihr literarisches Werk den George-Konell-Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden. Er wurde ihr am 7. Dezember im Literaturhaus verliehen.

Die bekannte Schriftstellerin Alissa Walser, Tochter von Martin Walser, erhielt den George-Konell-Preis im Jahr 2012. Ausgewählt wurde die Preisträgerin von einer Jury, die sich aus Vertreterinnen und Vertretern des literarischen Lebens der Stadt Wiesbaden zusammensetzt: Shirin Sojitrawalla ist freie Journalistin und Literaturkritikerin, Claus Vaternahm, Buchhändler im Ruhestand, Dr. Alexander Hildebrand von der Goethe-Gesellschaft, Peter Leucht, Buchhändler und Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine.

Im Zentrum von Walsers Prosa steht die Frage nach dem menschlichen Umgang miteinander. Um Beziehungen zwischen Männern und Frauen, um Macht und Ohnmacht, Dominanz und Unterwerfung und die nie gestillte Sehnsucht nach Glück kreisen ihre Romane und viele Erzählungen. Als Übersetzerin hat sie unter anderem die Tagebücher von Sylvia Plath ins Deutsche übertragen.

Alissa Walser wurde 1961 in Friedrichshafen geboren und lebt seit 1987 in Frankfurt am Main. Sie studierte Malerei in New York und Wien. Seit 1990 ist sie als Schriftstellerin und Übersetzerin tätig. Gelegentlich arbeitet sie auch mit ihrem Vater Martin Walser zusammen. Sie erhielt für ihre Werke diverse Auszeichnungen. Unter anderem wurde ihre Erzählung "Geschenkt" 1992 mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Bettina-von-Arnim-Preis ausgezeichnet, 2011 erhielt sie den Spycher Literaturpreis. 1994 erschien ihr Buch "Dies ist nicht meine ganze Geschichte" und im Frühjahr 2000 folgte der Erzählband "Die kleinere Hälfte der Welt". 2010 erschien ihr hoch gelobter Roman "Am Anfang war die Nacht Musik" und zuletzt der Erzählband "Immer ich".

Die öffentliche Preisverleihung fand am 7. Dezember im Literaturhaus Villa Clementine in der Frankfurter Straße 1 statt. Die Laudatio hielt Thorsten Ahrend, Programmleiter Belletristik des Wallstein Verlages.

Anzeigen