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Kultur

Spielmann-Atlas

Historische Karten veranschaulichen den Wandel von Städten besonders eindrücklich.

Karten von 1799 bis 1910 als CD-Rom mit Begleitbuch

In den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts erlebte Wiesbaden ein Wachstum, das Seinesgleichen sucht. Wurden hier im Jahr 1800 noch 2.239 Einwohner gezählt, so waren es 1905 bereits über 100.000. Entsprechend eindrucksvoll war die Erweiterung der Flächenausdehnung und der Funktionswandel der Stadt.

Beides lässt sich hervorragend aus den zwölf großformatigen Karten zur Entwicklung der Stadt Wiesbaden von 1799 bis 1910 ablesen, die Christian Spielmann erarbeitet hat und die 1912 erstmals als so genannter "Spielmann-Atlas" veröffentlicht wurden.

Christian Spielmann war der erste Leiter des Wiesbadener Stadtarchivs sowie als Historiker und Schriftsteller tätig. Der Atlas, entstanden in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtbautechniker Julius Krake, ist das Ergebnis einer immensen Fleißarbeit, die sich auf heute verloren gegangene Bauakten stützte. Die seltenen Originalausgaben des Atlas erzielen antiquarische Höchstpreise, und selbst ein Nachdruck von 1988 ist längst zum gesuchten Objekt geworden.

Die zwölf Karten Spielmanns hat das Stadtarchiv Wiesbaden 2002 in digitaler Form als CD-Rom verfügbar gemacht. Sie sind in einem Menüsystem zusammengeführt, können aber auch bei leistungsschwächeren und älteren Rechnern einzeln geladen werden.

Das Begleitbuch ist repräsentativ gestaltet und enthält neben den Originaltexten  von Spielmann zahlreiche Illustrationen und einen neuen topographischen Index, der den Zugriff auf den Text entscheidend erleichtert und dabei hilft, die Geschichte einzelner Einrichtungen, Gebäude und der städtischen Infrastruktur nachzuvollziehen.

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