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Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens

Am 2. September 1979 trug sich Bundespräsident Prof. Dr. Karl Carstens in das Goldene Buch der Stadt Wiesbaden ein.

Karl Carstens wurde am 14. Dezember 1914 in Bremen geboren.

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt am Main Greifswald, Dijon, München, Königsberg und Hamburg, welches er nach dem Ersten Staatsexamen 1936, der Promotion 1938 und dem Zweiten Staatsexamen 1939 erfolgreich abgeschlossen hatte, nahm er als Soldat der Flakartillerie am Zweiten Weltkrieg teil.

Nach dem Krieg arbeitete er als Rechtsanwalt und Rechtsberater für verschiedene Behörden und Organisationen in Bremen und studierte in Yale. Im Jahr 1954 trat er in den Auswärtigen Dienst der Bundesrepublik ein, stieg nach Posten als Ständiger Vertreter im Europarat in Straßburg bis zum Stellvertreter des Bundesaußenministers auf. In den 1960er Jahren war er zudem Staatssekretär in verschiedenen Bundesministerien.

Zwischen 1972 und 1979 saß er für die CDU im Bundestag. In den Jahren 1973 bis 1976 war er Vorsitzender seiner Fraktion und anschließend Bundestagspräsident. Am 23. Mai 1979 wählte ihn die Bundesversammlung zum fünften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland. Das höchste Amt im Staat hatte er für eine Wahlperiode inne.

Bei seinem Antrittsbesuch in dieser Funktion in Hessen trug er sich am
2. September 1979 bei einem festlichen Empfang im Rathaus in das Goldene Buch der Stadt Wiesbaden ein.

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