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Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog

Am 3. Mai 1995 trug sich Bundespräsident Prof. Dr. Roman Herzog in das Goldene Buch der Stadt Wiesbaden ein.

Roman Herzog wurde am 5. April 1934 in Landshut geboren.

Im Anschluss an sein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität München habilitierte er sich und lehrte dort bis 1965 als Privatdozent. Anschließend trat er eine Stelle als ordentlicher Professor an der Freien Universität Berlin an, bevor er 1969 an die Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer wechselte, die er zwischen 1971 und 1972 als Rektor leitete.

Nach seinem Eintritt in die CDU war er unter den Ministerpräsidenten Helmut Kohl und Bernhard Vogel ab 1973 Staatssekretär in Rheinland-Pfalz.

Zwischen 1978 und 1983 fungierte er zunächst als Kultus- und später als Innenminister in Baden-Württemberg. Von Stuttgart wechselte er im gleichen Jahr nach Karlsruhe, wo er bis 1994 als Richter am Bundesverfassungsgericht, von 1987 bis zu seinem Ausscheiden als dessen Präsident, tätig war.

Am 23. Mai 1994 wurde Prof. Dr. Roman Herzog von der Bundesversammlung zum siebten Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Wie seine Vorgänger machte er bei seinem Antrittsbesuch in Hessen auch in Wiesbaden Station.

In Anwesenheit von Oberbürgermeister Achim Exner und Ministerpräsident Hans Eichel trug sich Prof. Dr. Herzog am 3. Mai 1995 im Festsaal des Rathauses in das Goldene Buch der Stadt ein.

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Prof. Dr. Roman Herzog Wiesbadener Tagblatt, Foto: Werner Schmitt
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