Bauen im Bestand

Die Auseinandersetzung mit dem gebauten kulturellen Erbe einer Stadt gehört heute zu den wichtigsten Aufgaben der Stadtplanung und der Denkmalpflege in den europäischen Kommunen. Alle Bereiche der Landeshauptstadt Wiesbaden sowohl die Innenstadt als auch die Stadtteile an Rhein und Main und die ländlich geprägten Ortsbezirke im Osten des Stadtgebietes unterliegen in unterschiedlichen Intensitäten ständigen baulichen Veränderungen und strukturellem Wandel.

Aufgabe der Stadtplanung ist es, diese Veränderungen zu erkennen und zu begleiten. Sie sind soweit verträglich zu gestalten, dass die besonderen Qualitäten und spezifischen städtebaulichen Profile der Gebiete nicht verloren gehen sondern auch unter Integration neuer Bausubstanz erhalten bleiben. Dabei bedient sich die Stadt eines differenzierten Instrumentariums, das von Vortragsveranstaltungen zum Bauen im Bestand über zahlreiche Ratgeberbroschüren bis zu ortsbezogenen Satzungen und maßgeschneiderten Bebauungsplänen reicht. Es geht darum, Veränderungen positiv zu begegnen und die Bindungen zu formulieren unter denen die Stadt neu gebaut werden kann, damit Neuentwicklung nicht zu unwiederbringlichem Identitätsverlust führt.
  • Bauen in Villengebieten

    Historische Ansicht von Wiesbaden
    Die historischen Villengebiete sind städtebaulichen Veränderungen unterworfen. Aufbauend aus den Erkenntnissen der städtebaulichen Studie zum "Komponistenviertel" wurden Kriterien für die Entwicklung dieser Wohngebiete erarbeitet, die in dem der Ratgeber "Bauen in Villengebieten" zu finden sind.
  • Fassadengestaltung

    Logo Ratgeber zur Fassadengestaltung
    Ziele des Ratgebers zur "Fassadengestaltung" sind das qualitätvolle architektonisch-gestalterische Erscheinungsbild vieler Gebäude ganzheitlich zu betrachten und damit auf ein geschlossenes, unverwechselbares Stadtbild hinzuwirken.
  • Ortsbildanalysen

    Stadtteil Naurod
    Ein weiterer Schwerpunkt der stadtplanerischen Überlegungen liegt in den Vororten und dient der Erhaltung ihrer besonderen Identität. Beispielhaft stehen hierfür die Ergebnisse der "Ortsbildanalysen" für die Ortskerne von Auringen, Breckenheim, Naurod und Rambach.
  • Gestaltungsfibeln

    Stadtansicht von oben fotografiert
    Mit den "Gestaltungsfibeln" für historische Ortskerne soll dazu beigetragen werden, die vorhandenen und baulich prägenden Formen und Gestaltungen bei Umbauten und Sanierungen zu erhalten und bei Neubauvorhaben wieder zur Anwendung zu bringen.
  • Ergänzungsbebauung Freiburger Straße in Delkenheim

    Ergänzungsbebauung Freiburger Straße in Delkenheim
    Durch eine behutsame Nachverdichtung in der Siedlung an der Freiburger Straße in Wiesbaden-Delkenheim ist beabsichtigt, neuen Wohnraum in bevorzugter Lage zu schaffen. Im Zuge dieser Ergänzungsbebauung wird die Wohn- und Aufenthaltsqualität im Bereich des Geschosswohnungsbaus erhöht.
  • Forum Stadt

    Blindbild
    Die Gesprächsreihe "Forum Stadt" des Stadtplanungsamtes findet in unregelmäßiger Reihenfolge statt.

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