Rahmenplanungen

Städtebauliche Rahmenpläne sind ein informelles Planungsinstrument, um Entwicklungspotenziale eines Stadtteils oder eines abgegrenzten Teilbereichs innerhalb des Stadtgebietes auszuloten und Perspektiven für dessen weitere Nutzung und Gestaltung darzustellen. Sie dienen in erster Linie dazu die mittelfristigen Ziele der Stadtentwicklung zu formulieren und dies auch im Dialog mit den Bürgerinnen und Bürger zu diskutieren.

Der Rahmenplan entfaltet seine besondere Wirkung in Gebieten, die dem Strukturwandel unterworfen sind oder in denen große städtebauliche Projekte geplant sind, die mit Hilfe einer Rahmenplanung in das Gesamtgefüge eines Stadtteils integriert werden. Manchmal wird dazu auch mit unterschiedlichen Szenarien gearbeitet, wenn man variabel auf mögliche zukünftige Entwicklungen reagieren will. Oft dienen Rahmenplanungen als substanzielle Grundlage für daraus zu entwickelnde Bebauungspläne.

Als Planungsinstrument sind Rahmenpläne im Unterschied zum Flächennutzungsplan und zum Bebauungsplan keinem formellen Verfahren unterworfen, werden in der Regel aber von den politischen Gremien der Stadt beschlossen.

Die Rahmenplanungen für das "Kureck", das "Komponistenviertel", die "Westliche Innenstadt", die "Mainzer Straße", die "Wohnsiedlung Weidenborn", Erbenheim-Süd, den "Schiersteiner Hafen, Ostteil" und die "Perspektiven für Amöneburg" stellen eine wichtige Entscheidungsgrundlage für die künftige städtebauliche Entwicklung dieser Gebiete dar.
  • Kureck

    Darstellung des Städtebaulichen Rahmenplans Kureck
    Das planerische Leitbild des städtebaulichen Rahmenplans "Kureck" dient als Entwicklungskonzept, auf dessen Basis konkrete Planungsschritte wie Bauleitpläne oder Ausführungspläne für den öffentlichen Raum entschieden werden können.
  • Komponistenviertel

    Darstellung einer Villa im Komponistenviertel
    Für das "Komponistenviertel" wurde im Zusammenhang mit der Problematik der einsetzenden Nachverdichtung eine städtebauliche Studie erstellt. Die Ergebnisse dieser Studie und die hieraus abgeleiteten Vorschläge wurden zu einem tragfähigen städtebaulichen Entwicklungskonzept zusammengefasst.
  • Westliche Innenstadt

    Logo Rahmenplanung Westliche Innenstadt
    In die westliche Innenstadt kommt Bewegung. Der Rahmenplan ist das "Korsett" für die künftige städtebauliche Entwicklung der westlichen Innenstadt Wiesbadens.
  • Mainzer Straße

    Rahmenplanung Mainzer Straße
    Die Struktur des Gebietes ist geprägt durch minder genutzte Grundstücke mit extensiver gewerblicher Nutzung, großflächigen Einzelhandelsbetrieben, Gewerbebrachen und vereinzelten Wohnbereichen inmitten der Gemengelage.
  • Wohnsiedlung Weidenborn

    Wohnsiedlung Weidenborn
    Mit der Rahmenplanung wurde die Grundlage für eine geordnete städtebauliche Entwicklung der Wohnsiedlung Weidenborn geschaffen. Die Lage im Stadtgebiet eignet sich hervorragend für die Entwicklung einer neukonzipierten Wohnsiedlung.
  • Erbenheim-Süd

    Erbenheim-Süd
    Mit der städtebaulichen Rahmenplanung soll die Grundlage für eine geordnete städtebauliche Entwicklung des ehemaligen Betriebsgrundstückes der Firma DYWIDAG geschaffen werden.
  • Schiersteiner Hafen, Ostteil

    Schiersteiner Hafen, Ostteil
    Mit der Rahmenplanung soll die Grundlage für eine geordnete städtebauliche Entwicklung des Ostteils des Schiersteiner Hafens geschaffen werden. Die herausragende Lage mit direktem Bezug zum Wasser eignet sich hervorragend für die Entwicklung von hochwertigen Bau- und Freizeitflächen.
  • Amöneburg

    Logo des Ideenwettbewerbes Perspektiven für Amöneburg
    "Amöneburg an den Rhein" heißt die Zielsetzung der Wiesbadener Stadtplaner, die in den vergangenen Monaten für einen ersten Teilbaustein am Wasser eine städtebauliche Rahmenplanung für eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung der Ortslage entwickelt haben.

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