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Kultur erleben

WerkRaum Wiesbaden im Juli

Sommer in der Stadt: Während der Ferien verwandelt sich der WerkRaum Wiesbaden in einen Ort für Begegnung, Kreativität und neue Ideen. Mit Ausstellungen, Workshops und offenen Mitmachangeboten bietet das Programm vielfältige Anlässe, die Stadt aus neuen Perspektiven zu entdecken.

Als Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist der WerkRaum vom 2. Mai bis 31. Oktober 2026 ein offenes Forum für WDC-Projekte, Dialogformate und Veranstaltungen. Auch das sam – Stadtmuseum am Markt beteiligt sich mit Einzelveranstaltungen und dem "Gläsernen Museum".

Ein Bild von einem Vortrag mit Publikum von Hinten
Der WerkRaum Wiesbaden bietet Raum für Begegnung und Austausch.

Der Juli im WerkRaum Wiesbaden

Der Juli steht im WerkRaum Wiesbaden ganz im Zeichen des Sommers in der Stadt. Während der Ferien verwandelt sich der WerkRaum in einen offenen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche, Familien und alle, die die Stadt neu entdecken möchten. Kreative Mitmachangebote, Workshops, Ausstellungen und offene Formate laden dazu ein, gemeinsam Ideen für das Zusammenleben von morgen zu entwickeln.

Ausstellungen, Workshops und Mitmachangebote laden dazu ein, die Stadt aus neuen Perspektiven zu betrachten und eigene Ideen für das Zusammenleben von morgen einzubringen. Projekte der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 zeigen, wie Beteiligung, Gestaltung und gesellschaftlicher Dialog im Alltag sichtbar werden können. Ergänzt wird das Programm durch Ausstellungen, Vorträge, Repair-Angebote und Einblicke in die Arbeit des sam – Stadtmuseum am Markt.

Der WerkRaum wird damit auch im Juli zu einem Ort der Begegnung, des Austauschs und der Inspiration – mitten in der Wiesbadener Innenstadt.


Programm Juli


15. Juni-12. Juli, Ausstellung: 30 Jahre Tag der Architektur - Hessen nachhaltig gestalten

Ein Bild von einem Raum im dem auf Stellwänden eine Ausstellung gezeigt wird.

15. Juni bis 12. Juli 2026

Die Ausstellung „Tag der Architektur 1995-2025 – Hessen nachhaltig gestalten“ blickt auf 30 Jahre Baukultur in Hessen zurück. Sie thematisiert exemplarisch an drei aktuellen Herausforderungen des Bauwesens – Wohnen, Nachhaltigkeit und Material – Leitbilder der Planung im Spiegel ihrer Zeit.

Veranstalterin: Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH), Wiesbaden.



„Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“

1. Juli. – 1. August, „Stricheln und Sticheln – Satire in der Krise der Demokratie“ Eine Wanderausstellung des Caricatura Museums Frankfurt in Kooperation mit dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain

In der Ausstellung über den gegenwärtigen Zustand der Demokratie in Deutschland werden Cartoons von Katharina Greve, Greser & Lenz sowie Hauck & Bauer kombiniert mit satirischen Gedichten des Autors und ehemaligen Titanic-Chefredakteurs Thomas Gsella. Die teilnehmenden Künstler:innen gehören zu den führenden Akteur:innen der deutschen Satirelandschaft und der Komischen Kunst: Sie veröffentlichen regelmäßig u.a. in Titanic, FAZ und FASZ.

In einer Demokratie, die durch akute Bedrohungen, insbesondere von rechts, unter Druck geraten ist, steht unsere Gesellschaft vor großen Herausforderungen. Es gilt eine stabile Grundordnung und ein Miteinander zu sichern, das auf Respekt und humanistischen Grundwerten basiert. Das Mittel der Satire kann Türöffner für Gespräche und Impulsgeber für Diskussionen über die gesellschaftliche Lage sein. Dabei zeigt die Satire wie ein Seismograph die Verfasstheit einer Gesellschaft an: Je freier sie arbeiten kann, desto aufgeklärter ist ihr Umfeld. Dass sie dabei anecken und unangenehm sein kann, ist einer ihrer Wesenszüge. Ihre Kritik präsentiert sie verschlüsselt und dreht mithilfe wohlgesetzter Pointen auch die schärfsten Spitzen ins Komische.

Lachen hilft – vor allem in der Kritik. Im Rahmen der WDC 2026 möchte das Caricatura Museum Frankfurt mit dieser ebenso tiefsinnigen wie abwechslungsreichen und unterhaltsamen Ausstellung einen Beitrag zur Stärkung der Demokratie leisten. Um die Reichweite der Schau zu erhöhen, wurde sie als Wanderausstellung konzipiert und wird an mehreren Orten der Region gezeigt.

Das Ausstellungskonzept wurde vom Caricatura Museum in Kooperation mit dem Verein KulturSzene Churfranken-RheinMain erarbeitet.

Ausstellung: Auf die Plätze los

1. Juli-7. August, Ausstellung: Auf die Plätze los

In eigens eingerichteten Zukunftswerkstätten entwickeln Grundschulkinder gemeinsam mit Schulsozialarbeiter:innen Ideen und Projekte, die zeigen, wie sie sich eine kinderfreundliche Stadt vorstellen.

Ausgestattet mit einem Rucksack voller Forscherausrüstung – Sofortbildkamera und Workbook – erkunden sie ihren Stadtteil, halten Orte mit Veränderungspotenzial fest und gestalten neue Ideen für öffentliche Räume.

An verschiedenen Standorten entstehen so vielfältige Aktionen und Projekte, die Kinder aktiv in die Stadtentwicklung einbeziehen. Kinderbeteiligung ist dabei nicht nur ein Recht, sondern eine Chance für gelebte Demokratie. Wer Kinder ernst nimmt, stärkt eine gerechtere und zukunftsfähige Gesellschaft.

Ziel des Projekts ist es, Erwachsene für die Anliegen junger Menschen zu sensibilisieren und langfristig Handlungsstrategien zu entwickeln, die eine kindergerechte Stadtplanung ermöglichen.


Ausstellung: Superblock

1. Juli-7. August, Ausstellung: Superblock


Ausstellung: KulturCampus

Ein Bild, das Menschen auf einem Platz zeigt auf dem Kunstwerke stehen
Der KulturCampus Wiesbaden und das Europäische Hip-Hop-Museum

1. Juli-7. August, KulturCampus

Der KulturCampus Wiesbaden soll die bestehende Kulturinstitutionen im Kulturpark Wiesbaden künftig unter einem gemeinsamen Dach vereinen und zugleich Raum für neue Konzepte, Nutzungen und kulturelle Perspektiven schaffen. 

Ziel ist es, die Existenz, das Fortbestehen und das Wachstum der Kulturinstitutionen langfristig zu sichern, neue Zugänge zum Kulturprogramm zu ermöglichen sowie partizipative Ansätze der Kulturbetriebe und begleitete Freiräume zu fördern. Mit Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und weiteren Veranstaltungsformaten direkt vor Ort möchte die Initiative des KulturCampus Kulturschaffende, Nutzer:innen, Stadtpolitik und Bürger:innen aktiv in die Entwicklung und Gestaltung des Projekts einbeziehen. So wird der demokratische Planungs- und Gestaltungsprozess sichtbar, zugänglich und unmittelbar erlebbar.

Ausstellung "KONSUM und ICH"

Ein Foto von einem alten Warenhausgebäude.
Das Warenhaus Bormass, eröffnet 1904, war das erste Warenhaus Wiesbadens.

bis 31. Oktober

Die Pop-up-Ausstellung "KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App" fragt, was Konsum mit uns, und mit unserer Demokratie, zu tun hat: von den Anfängen der Warenhäuser bis zu aktuellen Fragen rund um Online-Shopping, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Sie ist Geschichtsmuseum und Zukunftslabor zugleich: so blickt sie nicht nur zurück, sondern lädt Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Nachdenken ein. Gemeinsam sollen Visionen für die Zukunft des Konsums entwickelt und diskutiert werden. 

Projektpartnerin: Janine Seitz, Zukunftsforscherin.


sam – Das Gläserne Museum

Eingang sam
sam – Stadtmuseum am Markt

Das sam – Stadtmuseum am Markt wird im WerkRaum Wiesbaden zum "Gläsernen Museum": Die Direktorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben Einblicke in ihre Arbeit mit und am Objekt, zeigen Objekte und stehen für Gespräche zur Verfügung. Der WerkRaum wird so auch zum offenen Ort des Austauschs über Stadtgeschichte, Sammlung und Museumsarbeit.


Termine

Mittwoch, 1. Juli 2026, 14-16 Uhr | Mittwoch, 15.Juli 2026, 14-16 Uhr | Mittwoch, 29. Juli 2026, 14-16 Uhr 

Was macht eigentlich… Joana im Museum?

Mittwoch, 8.Juli 2026, 14-16 Uhr | Mittwoch, 22.7.2026, 14-16 Uhr 

Was macht eigentlich… ein Archäologe im Museum?

 

Begleitprogramm zur Sonderausstellung Christian Dell:

Offene Werkstatt

Empfohlen ab 6 Jahren

Samstag, 25. Juli 2026, 15:00–18:00 Uhr

Wir gestalten eine Postkarte im »Bauhaus-Stil«


Einzeltermine WerkRaum Wiesbaden | Juli

Stopfbar

Ein Bild das zwei Personen beim Stopfen zeigt.
Offene Textil-Reperatur-Werkstatt

1. Juli, 16-18:30 Uhr: Offene Textil-Reparatur-Werkstatt (Visible Mending-Stopfen) StopfBar

LIEBLINGSSTÜCK?
NICHT AUFGEBEN.
LERN FLICKEN, STOPFEN UND VISIBLE MENDING

#Haus der Dinge
#Kleidung
#Reparatur
#Visible Mending

Nicht jedes Loch muss unsichtbar werden. Beim Visible Mending wird Reparatur sichtbar – und oft sogar schöner als vorher. Gemeinsam reparieren wir Kleidung, tauschen Wissen aus und geben guten Dingen eine zweite Runde. 

Repaircafé on Tour

11. Juli, 15-18 Uhr: Repaircafé on tour

„Repaircafé on Tour“ macht Halt im WerkRaum Wiesbaden! Gemeinsam reparieren statt wegwerfen – bringt eure defekten Lieblingsstücke einfach mit. In entspannter Atmosphäre helfen Ehrenamtliche beim Tüfteln, Reparieren und Nachhaltig-Sein. 


18. Juli, 12-16 Uhr: Infostand Förderverein Stadtmuseum Wiesbaden (sam)


Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH

Eine Frau vor einer Ausstellungswand
Janine Seitz bei einer Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH

18. Juli, 14-15 Uhr: Führung durch die Ausstellung KONSUM und ICH

Was verraten unsere Einkäufe über uns? Und was hat Konsum mit Demokratie zu tun?

Janine Seitz, Kuratorin der Schau und Initiatorin des Museums für Konsumkultur, führt durch die Ausstellung. Der Bogen spannt sich von der Plastiktüte als Erinnerungsstück an die Welt vor dem Onlineshopping über die Wiesbadener Warenhausgeschichte bis hin zum modernen Massenkonsum. Mit Aha-Erlebnissen, Mitmach-Momenten und viel Raum für Austausch.

Eintritt frei · Keine Anmeldung nötig


Mehr als nur Grün! Stadtnatur für mehr Lebensqualität und Biodiversität

24. Juli, 16-19 Uhr: Vortrag und interaktives Format von 3deluxe

Mehr als nur Grün! Stadtnatur für mehr Lebensqualität und Biodiversität

Der Klimawandel beschert uns immer heißere Sommer. Die Innenstadt, aber auch andere stark versiegelte Bereiche, werden zu Hitzehotspots. Starkregenereignisse nehmen zu, mit Überschwemmungen müssen wir immer häufiger rechnen. Bodenversiegelung verschärft diese Auswirkungen. Die Aufenthaltsqualität sinkt – bis hin zu gesundheitsgefährdenden Temperaturen für Mensch und Tier.

Was müsste geschehen, damit die Städte auch in heißen Sommern bewohnbar bleiben? Eine Lösung: Mehr Stadtnatur. Pflanzen in der Stadt sind nicht nur natürliche Klimaanlagen, sondern erhöhen auch die Wasserversickerung, befördern die biologische Vielfalt und machen uns glücklicher und gesünder. Was können Bürger:innen und politisch Verantwortliche tun, um im Großen wie im Kleinen mehr Natur in die Städte zu bringen? Denn jeder Quadratmeter zählt.“


Das gläserne Klassenzimmer der Hochschule RheinMain

Fortlaufend im Sommersemester; 4. Mai bis 17. Juli

Im Sommersemester 2026 finden Seminare der Hochschule RheinMain im WerkRaum Wiesbaden in der Fußgängerzone statt. Der Werkraum wird dabei zu einer zentralen Plattform für Austausch und Vernetzung zwischen der HSRM und der Stadtgesellschaft.

Multichannel-Kampagne für FUNK mit Prof. Jörg Waldschütz 

Dienstag, 7. Juli 2026 11-14 Uhr | Dienstag 14. Juli, 11-14 Uhr 

Politische Plakate – The power of graphics and typografie mit Prof. Jörg Waldschütz 

Mittwoch, 1. Juli 2026, 11-12:30 Uhr | Mittwoch, 8. Juli, 11-12:30 Uhr | Mittwoch, 15. Juli, 11-13:30 Uhr 

Skoda – Lehre der Zukunft mit KI am Beispiel von Skoda mit Prof. Jörg Waldschütz

Donnerstag, 2. Juli 2026, 14:15-16 Uhr | Donnerstag, 9. Juli, 14:15-16 Uhr | Donnerstag, 16. Juli, 14:15-16 Uhr 


WerkRaum Wiesbaden – Offen für deine Ideen!

WerkRaum Wiesbaden
Langgasse 5–9
65183 Wiesbaden

Öffnungszeiten:
11 bis 19 Uhr werktags
11 bis 20 Uhr donnerstags
sonntags nach Absprache

Der WerkRaum Wiesbaden ist ein Projekt im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Ein Bild, das viele Logos zeigt.

Kontakt

sam – Stadtmuseum am Markt

Anschrift
Marktplatz
65183 Wiesbaden
Postanschrift
Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden
Bierstadter Straße 1
65189 Wiesbaden
Hinweise zum ÖPNV

ÖPNV: Haltestellen Friedrichstraße und Dern'sches Gelände, Buslinien 1, 2, 8 und 16.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten im Marktkeller: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr.

Eintrittspreise

Der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei.

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