Was Eltern in dieser Kindertagesstätte besonderes erwarten können:
Wir sind ein „offenes Haus“ in dem wir Kindern ihr Recht auf Einzigartigkeit, Individualität, Mitbestimmung, persönlicher Freiheit, Bildung, Entwicklung, Förderung, Gesundheit und Gerechtigkeit eingestehen. Sie sind die Akteure und Gestalter ihrer Entwicklung und entscheiden bedürfnisorientiert, aus sich selbst heraus (intrinsische Motivation) welche Angebote sie wann, wie und mit wem annehmen möchten.
Die Katholische Kindertagesstätte St. Andreas wurde im Jahr 1965 eröffnet und ist eng mit dem Stadtteil Rheingauviertel-Hollerborn verwurzelt. Zahlreiche Generationen verbrachten hier bereits ihre Kindheit, später ihre Jugend in der Gemeinde St. Andreas und brachten anschließend als stolze Eltern ihre eigenen Kinder in die Kita St. Andreas. Als eine sozial-christliche Einrichtung liegt uns unser pastoraler Raum sehr am Herzen, den wir mit traditionellen Stadtteilfesten wie z. B. dem alljährlichen St. Martins-Zug, dem Frühlingsfest oder dem Willkommensfest stets lebendig gestalten.
In der Kindertagesstätte St. Andreas bieten wir bis zu 82 Betreuungsplätze sowohl Dreiviertel- als auch Ganztagsplätze für Kinder im Alter von drei Jahren bis zur Einschulung an. Unser Stadtteil zeichnet sich durch eine kulturelle, sprachliche und religiöse Vielfalt aus, der wir offen begegnen. Wir begreifen diese Pluralität als Chance, und leben Diversität sowohl in unserer Haltung wie auch im pädagogischen Alltag.
Die Kindertagesstätte St. Andreas verfügt über keine Stammgruppen! Wir verfügen über Schwerpunkträume, deren Funktionen und Inhalte im Dialog mit den Kindern und den Fachkräften in einem partizipativen Veränderungsprozess stets erarbeitet werden. So können wir den Kindern eine höchstmögliche Wahl- und Entscheidungsfreiheit im Kita-Alltag gewähren und Fachkräften einen Arbeitsplatz zugestehen, welcher sich an ihren Fähigkeiten, Interessen, und Ressourcen orientiert. Der Einwahlprozess findet nach unseren Murmelkreisen am Vormittag statt. Hierbei haben die Kinder die Möglichkeit, sich aktiv und bewusst in zwei Einwahlsequenzen Funktionsräume anhand von Einwahltickets auszusuchen. Die Einwahltickets bilden die einzelnen Funktionsräume anhand von Piktogrammen ab. Genau wie wir Menschen, können sich auch unsere Räume stets weiterentwickeln. Die hierfür nötigen Impulse setzen Kinder im Dialog mit den Fachkräften.
Sie, als Eltern haben für die gesamte Kindergartenzeit ein Bezugstandem, welches mit Ihnen stets im regelmäßigen, kommunikativen Austausch steht. Diese Bezugstandems bestehen aus zwei bis drei PädagogInnen, welche bei regelmäßigen Elterngesprächen den Entwicklungsstand des Kindes mit Ihnen reflektieren, Ihre Fragen, Wünsche und Anregungen besprechen und ein partnerschaftliches und respektvolles Miteinander pflegen. Ihre Kinder dürfen und sollen mit allen Mitarbeitenden der Kita vertraut sein. Sie haben die Möglichkeit und ihr Recht Ihre SpielpartnerInnen und Freunde aus dem ganzen Haus zu bestimmen. Ebenso können sie die für sich passende päd. Fachkraft für die tägliche Begleitung und Unterstützung im Kita-Alltag wählen.
Die Funktionsräume, wie z. B. Turnraum, Spieleraum, Wohnzimmer, Bauraum, Forscherraum oder Kreativraum, können in den Freispielphasen nach Bedürfnislage der Kinder aufgesucht werden. Diese erstrecken sich über zwei Etagen. Jeder Funktionsraum wird durch pädagogische Fachkräfte betreut und schwerpunktmäßig inhaltlich ausgestaltet. Dabei werden die Wünsche der Kinder regelmäßig angehört, abgestimmt, umgesetzt und reflektiert. Somit gewähren wir, dass die pädagogische Arbeit in unserem Haus aus der Perspektive der ExpertInnen gestaltet wird, nämlich der Ihrer Kinder. Zudem können die Räume in einem dialogischen Prozess mit den Kindern in naher Zukunft bereits anders aussehen. Somit bleiben wir stets im interessierten, neugierigen und aktiven Entwicklungsprozess.