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Leben in Wiesbaden

Ergänzungsbebauung Freiburger Straße

Durch eine behutsame Nachverdichtung in der Siedlung an der Freiburger Straße in Wiesbaden-Delkenheim ist beabsichtigt, neuen Wohnraum in bevorzugter Lage zu schaffen. Im Zuge dieser Ergänzungsbebauung wird die Wohn- und Aufenthaltsqualität im Bereich des Geschosswohnungsbaus erhöht.

Planbereich

Der Planbereich "Freiburger Straße" im Ortsbezirk Delkenheim liegt zwischen Münchner Straße, Elisabethenstraße sowie der Freiburger und der Stuttgarter Straße. Er kann in drei Teilbereiche gegliedert werden: Der Regionale Grünzug, die Grundstücke der DeWAG Deutsche WohnAnlage GmbH und das Grundstück der katholischen Kirche.

Gebäudetypen

Bauliche Vielfalt: Vom Hochhaus bis zum zweigeschossigen Eigenheim mit Satteldach ist in der Siedlung alles vorhanden und zu Quartiersnachbarschaften geordnet, eine Gebäudevielfalt von acht Geschossen im Norden bis zwei Geschossen im Süden.

Erschließung

Ein differenziertes, fußgängerfreundliches öffentliches Erschließungsnetz mit PKW-freien Bereichen macht die Quartiere durchlässig. Dazu kommt eine direkte Anbindung an das Liniennetz von ESWE-Verkehr.

Freiflächen

Der angrenzende Landschaftsraum und öffentliche Freiflächen bieten einen hohen Naherholungs- und Freizeitwert. Das Wohnen im Landschaftsraum und die öffentlichen Grünflächen innerhalb der Wohnquartiere bieten eine hohe Wohnqualität.

Öffentliche Einrichtungen

Soziale Einrichtungen und Verkaufseinrichtungen sind im Wohnumfeld vorhanden. Eine kinderfreundliche und gemeinschaftsfördernde Infrastruktur, zum Beispiel Kinderkrippe, Kindergarten, Bürgerhaus und ein Einkaufsmarkt sind zu Fuß gut zu erreichen.

Städtebauliche Zielsetzungen

Vor allem soll Wohnraum für Familien geschaffen werden, so kann ein Überalterungseffekt verringert werden. Die Mischung von Eigenheimen und Mietwohnraum schafft räumliche Aufwertungen und fördert die soziale Kontrolle. Die vorgesehenen Haustypen sollen auch das Mehrgenerationenwohnen unter einem Dach ermöglichen. Städtebauliche Dichte in Kombination mit baulicher Vielfalt sichert langfristig die sozialen Beziehungen.

Die soziale und technische Infrastruktur des Quartiersermöglicht eine behutsame Nachverdichtung statt Neulanderschließung und sichert die Freiraumqualitäten. So können die natürlichen Ressourcen geschont werden. Durch die Nutzung der schon vorhandenen Infrastruktur wird die hinzukommende Bebauung wirtschaftlicher.

Weitere Planungsprämissen sind die Schaffung von ausreichend Pkw-Stellplätzen, die an den Grundstücksrändern liegen sollen, die Erhaltung und Weiterentwicklung der sozialen Einrichtungen sowie die Aufwertung der vorhandenen Freiräume durch eine deutlichere Gründifferenzierung, zum Beispiel durch die Zuordnung von hausnahen individuellen Terrassenflächen, unter Beibehaltung der vorhandenen Durchlässigkeit.

Doppel- und Reihenhäuser

Das städtebauliche Konzept war Grundlage für den Bebauungsplanentwurf.

Das Kirchengrundstück wurde mit einbezogen, da die katholische Gemeinde mittelfristig diesen Standort aufgeben möchte. Die Kinderkrippe bleibt allerdings erhalten. Der südöstliche Grünraum mit seiner Durchlässigkeit zum Regionalen Grünzug bleibt erhalten. Die drei geplanten Doppelhäuser werden von der Freiburger Straße erschlossen.

Die Stellplätze für alle geplanten Gebäude werden sämtlich in unmittelbarer Nähe der Erschließungsstraßen platziert, sodass die Grünräume weiterhin den Fußgängern vorbehalten bleiben. Die geplanten Wegebefestigungen dienen allein als Notfallzufahrt für Feuerwehr und Krankenwagen. Die im Konzept dargestellte begrünte Tiefgarage wird im Bebauungsplan gesichert, jedoch erst gebaut, wenn an den vorhandenen Gebäuden erhebliche bauliche Veränderungen vorgenommen werden.

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