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Bonifatiuskirche

1831, kurz vor der Einweihung des Kirchenneubaus nach Plänen von Friedrich Ludwig Schrumpf, stürzte der Neubau in sich zusammen. Im Mai 1843 folgte der zweite Versuch: Philipp Hoffmann erhielt den Auftrag zum Bau der Kirche am Luisenplatz. Eine katholische Gemeinde hatte es bis dato seit der Reformation nicht mehr gegeben. Da die nötigen Mittel für den Kirchenbau nicht vorhanden waren, sammelte Pfarrer Petmecky Geld.

Aus diesem Grund kam es erst am 5. Juni 1845, dem Tag des heiligen Bonifatius, zur Grundsteinlegung. Der Limburger Bischof Josef Peter Blum nahm im Juni 1849 die Weihe der unfertigen Kirche vor. Für die fehlende Innenausstattung und noch nicht erbauten Türme mussten wiederum Spenden gesammelt werden; diese Arbeiten wurden in den Jahren 1864-66 ausgeführt.

Die evangelische Gemeinde durfte nach dem Brand der Mauritiuskirche 1850 die katholische Bonifatiuskirche nutzen. Im Kirchenkampf 1876-78 musste die katholische Gemeinde ihre Kirche jedoch der altkatholischen Gemeinde überlassen.

1945 trafen Bomben den Kirchenbau, der dadurch seine Farbverglasung verlor.

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