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Hotel Pariser Hof

Im Vorgängerbau des Pariser Hofes befand sich das Badhaus "Zum Rebhuhn" oder "Rebhinkel", das nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut wurde. Seit 1724 war es jüdischen Badegästen vorbehalten, und im Jahr 1791 kam die amtliche Auflage hinzu, eine gewisse Anzahl mittelloser Juden aufzunehmen, die von der Benutzung des Gemeindebads ausgeschlossen waren.

Der erste Wiesbadener Rabbiner Abraham Salomon Tendlau verkaufte das Gebäude 1832 an Isaak Hiffelsheimer. Dieser erwarb das Nachbargrundstück dazu und ließ einen größeren Neubau, den "Pariser Hof", bauen. Die jüdische Tradition des Hauses endete mit dem Verkauf an Friedrich von Wagner.

Im Laufe der Jahre wechselten die Besitzer und auch das Erscheinungsbild des Gebäudes: Rokokomotive wurden über den Fenstern der ersten Etage angebracht, die zum Charakteristikum des Hauses wurden. Weiteres Merkmal sind die Rundbogenfenster aus Sandstein im Erdgeschoss und die Eingangstür.

Das historische Badhaus "Pariser Hof" birgt heute das "Theater im Pariser Hof" (ehemals "Pariser Hoftheater") und das "Aktive Museum Spiegelgasse".

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