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Kultur

Lyrikpreis Orphil 2018

Der Lyrikpreis Orphil geht im Jahr 2018 an Christoph Meckel. Den Orphil-Debütpreis erhält die Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann. Die Verleihung findet am Mittwoch, 6. Juni, um 20 Uhr im Literaturhaus Clementine statt. Der Eintritt ist frei.

Orphil 2018: Christoph Meckel

Der Schriftsteller Christoph Meckel erhält am Mittwoch, 6. Juni 2018, um 20 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine den Lyrikpreis Orphil der Landeshauptstadt Wiesbaden. Eine Fachjury, bestehend aus Björn Jager, Leiter des Hessischen Literaturforums im Mousonturm, dem Literaturredakteur Alf Mentzer und der freien Literaturkritikerin Beate Tröger, hat sich einstimmig für den Preisträger entschieden. Kulturdezernent Axel Imholz übergibt die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung an Christoph Meckel für sein Lebenswerk und insbesondere für den 2017 erschienenen Band "Kein Anfang und kein Ende. Zwei Poeme" aus dem Carl Hanser Verlag.

Mit Christoph Meckel zeichnet die Jury einen vielseitigen Schriftsteller aus, dessen "über Jahrzehnte gewachsenes literarisches Werk sich in die abendländische Dichtungstradition ein- und sie fortschreibt". Beate Tröger lobt besonders, dass die Gedichte in bewegenden Bildern künstlerischen Schöpfergeist, die Schönheit und die Schrecken des menschlichen Daseins zelebrierten.

Orphil-Debütpreis 2018: Sibylla Vričić Hausmann

Zudem zeichnet die Jury die 1979 in Wolfsburg geborene Lyrikerin Sibylla Vričić Hausmann aus. Sie erhält für ihren Gedichtband "3 Falter" - poetenladen Verlag - den mit 2.500 Euro dotierten Orphil-Debütpreis. Hausmann erkunde in 14 Triptychen Begehren und Verwundungen, variiere wagemutig Sprachmaterial und reflektiere in so poetischen wie analytisch scharfen Bildern Facetten weiblicher Identität über Jahrhunderte hinweg.

Die musikalische Umrahmung der Preisverleihung übernimmt die aus Wiesbaden stammende Baritonsaxophonistin Kira Linn, sie wird von Lukas Moriz am Klavier begleitet.

Lyrikpreis Orphil

Vergeben wird der Orphil-Preis alle zwei Jahre an Lyriker oder Lyrikerinnen, die mit ihrem Werk Stellung beziehen und sich politischen wie stilistischen Moden zu widersetzen wissen. Stifterin ist Ilse Konell, die Witwe des 1991 verstorbenen und viele Jahre in Wiesbaden lebenden Dichters George Konell. Die Preisverleihung findet an dessen Geburtstag, am
6. Juni, statt.

Veranstalter ist das Kulturamt Wiesbaden in Kooperation mit hr2-kultur; moderiert wird die Veranstaltung von Alf Mentzer. Der Eintritt ist kostenlos möglich.

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