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Kultur erleben

WerkRaum Wiesbaden im Oktober

Als Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist der WerkRaum vom 2. Mai bis 31. Oktober 2026 ein offenes Forum für WDC-Projekte, Dialogformate und Veranstaltungen. Auch das sam – Stadtmuseum am Markt beteiligt sich mit Einzelveranstaltungen und dem "Gläsernen Museum".

Ein Bild von einem Plakat, das Buchstaben die von einem roten Band zusammengehalten werden zeigt.
Der WerkRaum Wiesbaden bietet Raum für Begegnung und Austausch.

WerkRaum Wiesbaden im Oktober: Wie wollen wir leben?

Zum Abschluss richtet sich der Blick auf das große Ganze. Nach sechs Monaten WerkRaum bündeln sich Erfahrungen, Erkenntnisse und Visionen unter der Leitfrage: Wie wollen wir leben?

Dabei verbinden sich Themen wie bezahlbares Wohnen, Gesundheit und soziale Gerechtigkeit. Was hat besonders bewegt? Welche Ideen sollen weiterverfolgt werden? Und welche konkreten Projekte können aus dem WerkRaum heraus entstehen?

Der Oktober ist ein Monat der Reflexion und der Zukunftsbilder: Utopien treffen auf umsetzbare Konzepte. Der WerkRaum endet – seine Impulse wirken weiter.


Termine im Oktober


Ein Foto von einem Mann, der in eine Mikroskop schaut.

Freitag, 2. Oktober, 14–16 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum

Was macht eigentlich… ein Restaurator?
100 Jahre hinterlassen Spuren auf Objekten. Stefan Prießnitz, Restaurator des sam, zeigt, wie Bauornamente von J.J. Höppli für eine Ausstellung vorbereitet werden.


Ein Bild von einer Straßenkarte.

Freitag, 2. Oktober, 17–19 Uhr

Dichte – was sagt die Forschung?
Dichte ist ein weites Feld: Was bedeutet Dichte für eine Stadt? Welche Rolle spielen Grün- und Freiräume, Verkehr und Aufenthaltsqualität? Und welche Qualitäten braucht eine nachhaltige Stadt, in der Menschen sich wohlfühlen?

Drei Impulsvorträge beleuchten unterschiedliche Aspekte von Dichte. In der anschließenden Diskussionsrunde vertiefen die Beteiligten ihre Perspektiven und stellen sie zur Diskussion.

Mit Prof.in Dr.-Ing. Doris Gstach, Hans Fürst, Dr. Jan Silberberger und Camillo Huber-Braun, Leiter des Stadtplanungsamts Wiesbaden.

Eine Veranstaltung des Stadtplanungsamtes | Keine Anmeldung erforderlich.


Eine Grafik die symbolisch eine Waage, Menschen und Geldstücke darstellt.

Dienstag, 6. Oktober, 17:30–19:30 Uhr

„Erbe, Vermögen & Steuergerechtigkeit – Wege zu einer gerechten Gesellschaft“ 

Vermögen sind in Deutschland stark ungleich verteilt. Die reichsten zehn Prozent der Gesellschaft erhalten einen großen Teil der Erbschaften und Schenkungen und profitieren dabei von niedrigen Steuersätzen und Ausnahmeregelungen. Gleichzeitig fehlen öffentliche Mittel für Bildung, Infrastruktur, Forschung und Klimaschutz.

Dr. Kai Eicker-Wolf vom DGB Hessen-Thüringen und die Sozial- und Steuerrechtsexpertin Dr. Franziska Vollmer beleuchten die aktuelle Situation und diskutieren mögliche Instrumente für mehr Steuergerechtigkeit.

Anmeldung über die Friedrich-Ebert-Stiftung. (Öffnet in einem neuen Tab) 

Organisatoren: Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Hessen und DGB Kreisverband Wiesbaden Rheingau-Taunus.


Ein Foto von einer Frau mit weißem Klein auf einer Bühne.

Mittwoch, 7. Oktober, 18–20:30 Uhr

„Unser Erbe: Tax me if you can” – Lesefassung und Quiz “Mind the Gap”

2026 jährt sich die Annahme der Hessischen Verfassung zum 80. Mal. Vor diesem Hintergrund widmen sich das Hessische Staatstheater Wiesbaden und die Friedrich-Ebert-Stiftung der Frage, wie Vermögensungleichheit und soziale Gerechtigkeit mit einer stabilen Demokratie zusammenhängen.

Das Stück „Unser Erbe: Tax me if you can“ von Helge Schmidt und Team feierte 2024 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden seine Uraufführung. Die Lesefassung des dokumentarischen Rechercheprojekts zeigt, welche Mechanismen Vermögensungleichheit fördern. Im Anschluss lädt das Finanzquiz „Mind the Gap“ der Friedrich-Ebert-Stiftung zur weiteren Auseinandersetzung ein.

Mit Martin Plass, Felix Strüven und Sandrine Zenner aus dem Schauspielensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden.

Kooperation mit dem Staatstheater Wiesbaden und der Friedrich Ebert Stiftung


Eine Foto von einer Frau die etwas präsentiert.

Samstag, 10. Oktober, 14–15:30 Uhr

Stadtrundgang zu Wiesbadens Warenhäusern (zur Ausstellung: „KONSUM und ICH“)
Bormass, Blumenthal, Horten, Hertie: Einst bildeten Kirchgasse und Langgasse das pulsierende Herz der Wiesbadener Warenhaus-Welt. Der Stadtrundgang mit der Expertin für Konsumkultur Janine Seitz begibt sich auf Spurensuche durch die Fußgängerzone.

Der Blick reicht vom Jugendstil über die Geschichte der „Arisierung“ während der NS-Zeit und das Wirtschaftswunder bis zum heutigen Leerstand. Im Mittelpunkt stehen auch die Geschichten jüdischer Familien, die das moderne Einkaufen in Wiesbaden mitprägten, bevor die Nationalsozialisten sie verfolgten und enteigneten.

Treffpunkt: Ausstellung „KONSUM und ICH“ im WerkRaum Wiesbaden, anschließend Spaziergang über den Mauritiusplatz zu den Kaufhäusern Karstadt, Kaufhof und zum LuisenForum.

Führung: Janine Seitz, Expertin für Konsumkultur.

Empfohlener Beitrag: 5 Euro, unter 18 Jahren kostenlos. Gruppen auf Anfrage.

Anmeldung erbeten unter infokonsummuseumde oder telefonisch unter 0176 99806148.


Samstag, 10. Oktober, 11–14:30 Uhr

Workshop: VOZES pela nossa saúde – Gesundheit beginnt mit Information

Gesundheit geht uns alle an – und manchmal ist es gar nicht so einfach, sich im deutschen Gesundheitssystem zurechtzufinden. Im Rahmen des Brustkrebsmonats Oktober lädt VOZES zu einem offenen und informativen Workshop für Frauen ein. Gemeinsam mit einer Fachkraft aus dem Gesundheitsbereich sprechen wir über Brustgesundheit, Prävention und Früherkennung. Es gibt Raum für Fragen, persönlichen Austausch und Informationen, die im Alltag wirklich weiterhelfen – verständlich, niedrigschwellig und ohne Scham.

Anmeldung unter teamvozesgermanycom


Ein Bild von zwei Männern, die an einem Werktisch sitzen.

Samstag, 10. Oktober, 15–18 Uhr

Repaircafé on tour
„Repair-Café on Tour“ macht Halt im WerkRaum Wiesbaden. Gemeinsam reparieren statt wegwerfen: Ehrenamtliche unterstützen beim Tüfteln und Reparieren defekter Lieblingsstücke. So vermittelt das Repair-Café praktisches Wissen und fördert einen nachhaltigeren Umgang mit Alltagsgegenständen.


Ein Foto von Schreibutensilien wie Tinte, Papyrus und Schreibfedern.

Montag, 12. Oktober, 16–19 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum

Offenes Ferienwerkstatt – Schreiben wie die Römer
Als die römischen Legionen vor rund 1.600 Jahren aus Wiesbaden abzogen, hinterließen sie nicht nur Thermen und Kastelle, sondern auch ihr Schriftwesen und damit Grundlagen unseres heutigen Alphabets.

Im Schriftworkshop des Stadtmuseums lässt sich mit Calamus, Tinte und Papyrus nachvollziehen, wie Menschen in einer römischen Schreibstube arbeiteten. Papyrus, Pergament und Wachstafeln stehen dabei ebenso im Mittelpunkt wie die römische Schrift und das lateinische Alphabet. Zum Abschluss entsteht aus Papyrus ein eigenes Lesezeichen.

Kostenlos – für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren – Walk-in – keine Anmeldung erforderlich.

Lisa Liebermann begleitet den Kurs.


Ein Foto von einem Blatt Papier, auf dem in bunten Farben Formen gestempelt wurden.

Dienstag, 13. Oktober, 16–19 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum

Offene Ferienwerkstatt – Wir gestalten eine Bauhaus-Postkarte
Die Bauhaus-Schule revolutionierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nicht nur Architektur und Inneneinrichtung, sondern prägte auch Typografie und Werbegrafik.

Flächige Farben und elementare Grundformen wie Dreieck, Quadrat und Kreis kennzeichneten die Bauhaus-Druckwerkstatt. Im Workshop entstehen mit Primärfarben, geometrischen Formen, Stempeln, Scheren und einfachen Druckwerkzeugen eigene Bauhaus-Postkarten.

Kostenlose Teilnahme – alle Altersstufen – keine Anmeldung erforderlich.

Lisa Liebermann begleitet den Kurs.


Ein Foto von einer Frau, die in einem Liegestuhl sitzt.

Mittwoch, 14. Oktober, 14–16 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Was macht eigentlich… Joana im Museum?
Joana Brauhardt, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sonderausstellung „Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse“, zeigt, wie eine Ausstellung entsteht – von der ersten Idee bis zur Eröffnung.


Ein Bild von Fingern, die Schlaufen halten.

Mittwoch, 14. Oktober, 16–19 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Offene Ferienwerkstatt – Fingerschlaufenflechten
Vor Reißverschluss, Klettband und Elastan hielten im Mittelalter Bänder und Gürtel die Kleidung zusammen. Häufig dienten sie zugleich als kostbare Schmuckobjekte in schillernden Farben und aufwendigen Mustern.

Beim Fingerschlaufenflechten entstehen allein mit Fäden und den eigenen Händen kunstvolle Schmuckbänder. Überlieferte Handwerkstechniken und „Rezepte“ aus dem Mittelalter bilden die Grundlage für eigene Armbändchen und Anhänger.

Kostenlos – für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren – Walk-in – keine Anmeldung erforderlich.

Lisa Liebermann begleitet den Kurs.


Ein Fot von einem Raum mit Stühlen und einem Stehtisch.

Freitag, 16. Oktober, 14–20 Uhr

Wohnprojekttage 2026 – Gemeinschaftlich wohnen, Gegenwart gestalten
­Workshop WOHN:SINN | 16 Uhr

Wie kann gemeinschaftliches Wohnen gelingen? Die Wohnprojekttage 2026 bringen Wohnprojektgruppen, Fachleute, Initiativen und Interessierte miteinander ins Gespräch. Vorträge, Workshops und persönliche Gespräche vermitteln Orientierung, eröffnen neue Perspektiven und schaffen Raum für Vernetzung.

Zum Programm gehört auch der Workshop WOHN:SINN für Interessierte und Betroffene in Leichter Sprache.

Keine Anmeldung erforderlich.

Koordinierungsstelle Gemeinschaftliches Wohnen Wiesbaden.


Samstag, 17. Oktober, 11–18 Uhr

Wohnprojekttage 2026 – Gemeinschaftlich wohnen, Gegenwart gestalten

Wie kann gemeinschaftliches Wohnen gelingen? Die Wohnprojekttage bringen Wohnprojektgruppen, Fachleute, Initiativen und Interessierte zusammen. Vorträge und Workshops geben Einblicke in Konzeptverfahren, Rechtsformen und Finanzierung.


Samstag, 17. Oktober, 15–18 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Offenes Atelier „Wir gestalten Papier-Lichter und Laternen im `Bauhaus-Stil´“


Ein Bild das Zettel mit Texten zeigt, die teilweise übereinander liegend aufgehängt sind.

Montag, 19. Oktober, 11:30–13 Uhr und Samstag, 24. Oktober, 11:30-13 Uhr

Infoveranstaltung: MEMOR-I-ALL 27 - Normal. Anders. Sein.

Was passiert bei MEMOR-I-ALL vom 8. Mai - 9. November 2027 und welche Kooperationsmöglichkeiten bestehen für Zivilgesellschaft und Verwaltung? Das Projekt arbeitet mit ästhetischer Bildung zur Verfolgung von Menschen, die als „krank“ markiert wurden, am Beispiel Wiesbadens. Installation, Performance, Begegnungsräume, Workshops und multimediale Formate machen Betroffene sichtbar, verknüpfen historische Erfahrungen mit heutigen Debatten um Normierung und befähigen zu solidarischer Intervention.

Zentral sind die Fragen:

  • Wer erinnert an wen – und warum?
  • Wer wird dabei vergessen oder übersehen?

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Multiplikator*innen aus Bildung, Kultur und Sozialem.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

Weitere Informationen: redsloth-production.com/memor-i-all

Eine Kooperation von Spiegelbild - Politische Bildung aus Wiesbaden e.V. & Redsloth Production. Das Projekt wird aus Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) gefördert und im Rahmen des Förderprogramms Bildungsagenda NS - Unrecht von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) umgesetzt.


Ein Bild auf dem Kinder eine Welt gezeichnet haben, in der sie wohnen möchten.

Montag, 19. Oktober, 17:30–19 Uhr

WItopia: Eine mitwachsende Ausstellung konzipiert & kuratiert von WandelWerkstattWelt

Bilder, Geschichten und Zukunftsideen von Wiesbadener Kindern zeigen, wie sie sich ihr Stück Wiesbaden in Zukunft vorstellen. Die Arbeiten entstanden im Rahmen des Schuljahrs der Nachhaltigkeit.

Die Veranstaltung präsentiert die Ergebnisse und denkt sie zugleich weiter: Fragen, Impulse, Diskussionen, Mitmachaktionen und Spiele regen neue Geschichten, Zukunftsbilder und Ideen an. So wächst die Ausstellung weiter.


Ein Bild von einem Plakat das den Poetry Slam ankündigt.
Auf dem Bild: Caro Leukroth

Mittwoch, 21. Oktober, 18–21 Uhr

Best of Poetry Slam - One Night Only
Ein Abend. Eine Bühne. Geschichten, die zum Lachen und zum Weinen, zum Schmunzeln,
Nachdenken, zum Diskutieren und Jubeln bringen. Sie überraschen, berühren, inspirieren und unterhalten und tun dabei vor allem eines: Sie bewegen.

Sechs herausragende Poet*innen ringen mit Texten aus eigener Feder um den Sieg – und zugleich um die Gunst des Publikums. Denn wer am Ende gewinnt, entscheiden allein die Zuhörenden!

Best of Poetry Slam ist ein einmaliges, niedrigschwelliges Kulturevent im WerkRaum Wiesbaden mit den besten der Besten.
Darunter unteranderem mehrfache U20 Hessen-Meisterin, deutschsprachige U20-Meisterin im Poetry Slam 2024 und weitere Titelverteidiger*innen.

Durch den Abend führen die Wortakrobatin, Slammerin und Autorin Caro Leukroth und Alexis Stemmer.
Eintritt frei – Spenden erwünscht.
Bestuhlt bei freier Platzwahl.


Ein Bild von einem Blatt Papier auf dem mit Blättern Bilder gedruckt wurden.

Donnerstag, 22. Oktober, 14–16 Uhr | 10 Jahre sam | Gläsernes Museum im WerkRaum 

Offene Ferienwerkstatt – Pflanzendruck


Freitag, 23. Oktober, 11–19 Uhr

Projekttag „Mein gesundes Wiesbaden“
Gemeinsam mit dem Healing Culture Network widmet sich der Projekttag der Frage, wie Kunst und Kultur Heilung unterstützen können. Von 13:30 bis 15:30 Uhr vermittelt der kostenfreie Workshop „Healing Culture Basistrainig - Wie Kunst und Kultur Heilung unterstützen: Forschung, Praxis und interaktive Beispiele“ wissenschaftliche Erkenntnisse, praktische Ansätze und interaktive Beispiele.

Ab 16 Uhr setzt ein gemeinsames Programm mit Plenum, Arbeit in Themengruppen und einem abschließenden Ausklang den Projekttag fort.


Samstag, 24. Oktober, 15–17 Uhr

Hör mal Demokratie

Der Audiowalk »Hörmal Demokratie« macht demokratische Geschichte und Gegenwart im Wiesbadener Stadtraum hörbar. Zur Vorstellung des Projekts gibt Miriam Becker von cicero Agentur & Verlag Einblicke in Konzept und Umsetzung.

Der Verein „Mehr als Wählen“ lädt mit einem Demokratieplanspiel und einem Grundgesetzquiz zum Mitmachen ein. Im Anschluss an die Projektvorstellung bleibt Zeit für Fragen, zum Ausprobieren des Audiowalks und für den gemeinsamen Austausch.


Ein Plakat mit dem Text Mut Aus Brüche Laut. Kraftvoll. Unbequem.

Montag, 26. Oktober, 18–20:30 Uhr

Eröffnung "MUTausbrüche – Laut. Kraftvoll. Unbequem.“
Der Trägerkreis „WIR in Wiesbaden“ lädt herzlich zur Eröffnung seiner diesjährigen Veranstaltungsreihe ein.

Mut entsteht dort, wo Menschen einander zuhören, sich gegenseitig bestärken und erleben, dass sie nicht allein sind. Genau dafür soll die Eröffnungsfeier einen Raum schaffen. Gemeinsam wird der Auftakt der Veranstaltungsreihe „MUTausbrüche – Laut. Kraftvoll. Unbequem.“ gefeiert.

Zum Auftakt gibt es Grußworte aus der Wiesbadener Stadtpolitik von Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie aus dem Dezernat II für Wirtschaft, Sport und Ordnung und dem Dezernat IV für Gesundheit, Soziales, Verbraucherschutz und Wohnen. Im anschließenden Mut-Talk tauschen sich engagierte Menschen aus Wiesbadens Stadt- und Zivilgesellschaft über ihre persönlichen Quellen des Muts aus. Musikalische Beiträge und ein kleiner Imbiss runden den Abend ab.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ und das Amt für Zuwanderung und Integration Wiesbaden.

Keine Anmeldungen erforderlich!
https://wir-in-wiesbaden.net/ (Öffnet in einem neuen Tab)


Begleitprogramm zur Sonderausstellung „Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse“

Ein Bild von einem Plakat zur Ankündigung der Ausstellung „Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse“.

Dienstag, 27. Oktober, 18–20:30 Uhr

Vortrag Dipl.-Arch. Johannes Bergmann: „Eine Schnapsidee x 100 – Neuauflage einer Designikone“
Der Vortrag begleitet die Ausstellung „Christian Dell. Von der Silberkanne bis zur Goldgasse“ im sam – Stadtmuseum am Markt.


Mittwoch, 28. Oktober, 11–19 Uhr

Workshow & Talk im Rahmenprogramm Christian Dell: „Was machen eigentlich – Metalbildner:innen?
Laserschneiden – Biegen – Stecken“

Auszubildende der Metallbildnerklasse der Staatlichen Zeichenakademie Hanau präsentieren im Rahmen der Ausstellung „Christian Dell. Von der Silberkanne bis zur Goldgasse“ im sam – Stadtmuseum am Markt Lichtobjekte zum Thema „Hommage an Christian Dell“ sowie weitere Leuchten.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Gestalterinnen und Gestalter Leuchten entwerfen und anschließend handwerklich umsetzen.


Ein Bild von einem Plakat, das die Veranstaltung ankündigt.

Donnerstag, 29. Oktober, 18–20 Uhr

handel.digital KI Werkstatt des Handelsverband Hessen
Die KI-Werkstatt richtet sich an Händlerinnen und Händler aus der Umgebung. Gemeinsam mit einem Referenten erproben sie praxisnah verschiedene Einsatzmöglichkeiten Künstlicher Intelligenz. Für die praktischen Übungen bringen die Teilnehmenden eigene Laptops mit. Das Citymanagement unterstützt und vermittelt die Veranstaltung.


Samstag, 31. Oktober 11–19 Uhr | Finissage des WerkRaum Wiesbaden

Ein Bild von geflochtenen Garnen.

Samstag, 31. Oktober, 13–16 Uhr

Offenes Atelier – Historisches Handwerk: Fingerschlaufenflechten/ Kunstbänder herstellen
Vor Reißverschluss, Klettband und Elastan hielten im Mittelalter Bänder und Gürtel die Kleidung zusammen. Nicht selten dienten sie zugleich als kostbare Schmuckobjekte in schillernden Farben und ausgeklügelten Mustern.

Mit überlieferten Handwerkstechniken und „Rezepten“ aus dem Mittelalter entstehen im offenen Workshop eigene Armbändchen und Anhänger. Unterschiedliche Farb- und Formkombinationen eröffnen dabei vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten.

Kostenlos – für Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren – Walk-in – keine Anmeldung erforderlich.

Stella Seifert begleitet den Kurs.

Bis 31. Oktober: 10 Jahre sam | Gläsernes Museum

Das sam als Gläsernes Museum im WerkRaum

Seit zehn Jahren erzählt das sam – Stadtmuseum am Markt die Geschichte Wiesbadens im Marktkeller. Im Jubiläumsjahr wird das Museum selbst zum Ausstellungsobjekt: Im WerkRaum lassen Auszüge aus früheren Ausstellungen, Plakate, Fotografien und Filme zehn Jahre sam Revue passieren. Vorträge, offene Ateliers und Einblicke hinter die Kulissen laden dazu ein, das Museum und seine Sammlungen neu zu entdecken.


Ein Foto von einem Raum in dem Ausstellungsbanner an Regalen aufgehängt sind.

Heiße! Quellen! – eine partizipative Fotoausstellung | 25. September 2024 bis 02. März 2025 | sam

Das sam – Stadtmuseum am Markt zeigt eine Auswahl aus der Ausstellung Heiße! Quellen! – eine partizipative Fotoausstellung in Kooperation mit der HSRM und Wiesbadner BürgerInnen aus dem Jahr 2024. Heiße! Quellen! sind im übertragenen Sinne zu verstehen: Mit Kameras durchstreiften die Teilnehmenden die Straßen und suchten nach Orten, die symbolisch besondere Energien verströmen. Dabei entstandenen Fotoreihen, ergänzt durch persönliche Kommentare, die einzigartige Einblicke aus individuellen Perspektiven auf Wiesbaden geben.


Ein Bild, das Aufsteller mit Auszügen aus einer Ausstellung zeigt.

Der Nachlass J.J. Höpplis in Wiesbaden | 11. September bis 9. Oktober 2022 | Krypta der Marktkirche, Wiesbaden

Wir erinnern an den Mann, der mit seinen Ornamenten und seinen Bauskulpturen aus Terrakotta im Stil des Historismus das Erscheinungsbild zahlreicher Gebäude ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Wiesbaden geprägt hat. Im Gläsernen Museum zeigen wir Auszüge der Ausstellung Der Nachlass J.J. Höpplis in Wiesbaden die 2022 in der Krypta der Marktkirche zu sehen war. Am 28. August und am 2. Oktober führt der Restaurator des sam vor, wie die Bauornamente von J.J. Höppli für Ausstellungen vorbereitet werden.


Ein Foto von einem Plakat, das mit der Aufforderung „Postkarten zu beschriften“ an einer Wäscheleine hängt, und verschiedene Postkarten.

Lieblingsstücke

Jeden Monat wählen die BesucherInnen des sam ein Lieblingsobjekt aus dem Fundus des Museums, das dann in der Dauerausstellung gezeigt wird. Im Gläsernen Museum zeigen wir eine Auswahl davon als Objektkacheln. Hinter jedem Objekt verbirgt sich eine Geschichte – welche verbindet ihr damit? Auf bunten Postkarten sammeln wir eure Erinnerungen, Assoziationen und Erzählungen.


Ausstellungen


Ausstellung "KONSUM und ICH"

Ein Foto von einem alten Warenhausgebäude.
Das Warenhaus Bormass, eröffnet 1904, war das erste Warenhaus Wiesbadens.

Bis 31. Oktober

Die Pop-up-Ausstellung "KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App" fragt, was Konsum mit uns, und mit unserer Demokratie, zu tun hat: von den Anfängen der Warenhäuser bis zu aktuellen Fragen rund um Online-Shopping, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.

Sie ist Geschichtsmuseum und Zukunftslabor zugleich: so blickt sie nicht nur zurück, sondern lädt Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Nachdenken ein. Gemeinsam sollen Visionen für die Zukunft des Konsums entwickelt und diskutiert werden. 

Projektpartnerin: Janine Seitz, Zukunftsforscherin.


Fachtagung „Wohnen für alle“
Fachtagung „Wohnen für alle“

1.–24. Oktober | Ausstellung „Wohnen im Umbruch. Ein Zuhause für alle!“

Die Ausstellung beleuchtet die aktuellen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt aus der Perspektive betroffener Menschen - Menschen in Umbruchsituationen. Wenn sich die Lebenssituation verändert, verändern sich auch die Bedarfe beim Wohnen. Der Auszug aus dem Elternhaus, Familiengründung, Trennung, Eintritt in den Ruhestand, hohes Alter und Pflegebedürftigkeit – dies sind biografische Umbrüche zu denen der Wohnungsmarkt selten passende Angebote macht. Die Ausstellung zeigt, mit welchen Instrumenten Politik, Stadtplanung und Gesellschaft darauf reagieren können und lädt dazu ein, Visionen für ein bezahlbares, zugängliches, bedarfsgerechtes und ressourcenschonendes Wohnen zu entdecken.

Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung Landesbüro Hessen 


24.–31. Oktober | Ausstellung „Klassenräume“

Wie entsteht ein Klassenraum, der demokratische Lernkultur räumlich erfahrbar macht? Das Kooperationsprojekt der Helene Lange Schule Wiesbaden und der AMD Akademie Mode & Design Wiesbaden – Studiengang Interior Design – untersucht dies anhand eines dreistufigen partizipativen Designprozesses, der Schüler:innen aktiv einbindet.

Die Ergebnisse des partizipativen Designprojekts sind im WerkRaum zu sehen.


Zwei zusammengeschnitte Fotos von Kindern als Zirkusdarsteller auf einem Plakat zum 40-jährigen Jubiläum des Kinder- und Jugendzirkus.

26.–31. Oktober | Ausstellung „40 Jahre Wiesbadener Kinder- und Jugendzirkus“

Die Fotoausstellung blickt auf die ereignisreiche Geschichte des Wiesbadener Kinder- und Jugendzirkus von 1986 bis heute.

Was 1986 mit einer Gruppe von 25 Kindern begann, entwickelte sich zu einem vielfältigen Zirkusangebot für Menschen unterschiedlichen Alters. Heute trainieren mehr als 100 Teilnehmende zwischen 7 und 70 Jahren wöchentlich beim Neuer Zirkus e.V., der das Angebot gemeinsam mit der Abteilung Jugendarbeit im Amt für Soziale Arbeit Wiesbaden umsetzt.

Jonglage, Seiltanz, Einradfahren, Akrobatik, Luftartistik und Clownerie schaffen Raum für Geschicklichkeit, Mut und kreative Ideen. Die Ausstellung lässt vier Jahrzehnte Wiesbadener Zirkusgeschichte in Bildern lebendig werden.


1.–31. Oktober | Installation Hörmal Demokratie

Der Audiowalk »Hörmal Demokratie« macht demokratische Geschichte und Gegenwart im Wiesbadener Stadtraum hörbar. Im WerkRaum ist eine Installation zum Audiowalk zu sehen.

»Hörmal Demokratie« macht Demokratie dort erlebbar, wo sie stattgefunden hat und bis heute stattfindet: im öffentlichen Raum Wiesbadens. An zehn Stationen erzählen Audiobeiträge von Menschen, Ereignissen und Orten, die die demokratische Entwicklung der Stadt geprägt haben.

QR-Codes führen direkt zu den Inhalten auf dem eigenen Smartphone. Die Beiträge stehen auf Deutsch, Englisch und in Einfacher Sprache zur Verfügung. Einzelne Stationen lassen sich unabhängig voneinander entdecken oder zu einem vollständigen Demokratie-Spaziergang verbinden.

Das Projekt von cicero Agentur & Verlag entstand im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und verbindet Stadtgeschichte, Kultur und politische Bildung. Die Landeshauptstadt Wiesbaden unterstützt die Umsetzung als Sponsor und Partner. Der Audiowalk bleibt auch über das World-Design-Capital-Jahr hinaus bestehen.


1.–31. Oktober | Installation Gemeinschaftliches Wohnen in Biebrich

Die WDC-Ausstellungsstation widmet sich dem gemeinschaftlichen Wohnen in Biebrich und begleitet den WerkRaum vom 1. bis 31. Oktober. Die Wohnprojekttage am 16. und 17. Oktober ergänzen die Station mit Vorträgen, Workshops und Möglichkeiten zum Austausch.


Ein Bild von Menschen im Garten eines Hofgutes.

1.–31. Oktober | Installation Hofgut Klarenthal, klara e.V.


Ein Bild von einer Straße auf der Kinder sitzen und spielen.

07. September–31. Oktober | Installation „Superblock in Hessen“

Seit 2022 hinterfragt die Initiative Superblock im Rheingauviertel die zur Gewohnheit gewordene Nutzung des öffentlichen Raums. Warum orientiert sich die Gestaltung eines Stadtquartiers trotz Klimakrise, trotz des Verlusts von sicheren Schulwegen und Straßenräumen, die Kindern eigenständiges Erleben erlaubt, und trotz des der städtebaulichen Ästhetik und Atmosphäre, weiterhin an den Bedürfnissen des (ruhenden) Autoverkehrs?

Eine Rauminstallation macht den absurden Flächenverbrauch sichtbar, den Elemente zur Regulierung und Abwehr des Kfz-Verkehrs im ohnehin stark begrenzten öffentlichen Raum einnehmen. Die Anhäufung dieser kleinen Bollwerke steht vielfach ohne gestalterischen Bezug zu ihrer städtebaulichen Umgebung und bietet PassantInnen – ob klein oder groß – keinen unmittelbar erfahrbaren Mehrwert.

Ein Video mit Interviews gibt weitere Anregungen für eine gemeinsame, inklusive Zukunft im öffentlichen Raum.


WerkRaum Wiesbaden – Offen für deine Ideen!

WerkRaum Wiesbaden
Langgasse 5–9
65183 Wiesbaden

Öffnungszeiten:
11 bis 19 Uhr werktags
11 bis 20 Uhr donnerstags
sonntags nach Absprache

Der WerkRaum Wiesbaden ist ein Projekt im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Ein Bild von einer Tafel mit vielen Logos drauf.

Kontakt

sam – Stadtmuseum am Markt

Anschrift
Marktplatz
65183 Wiesbaden
Postanschrift
Stiftung Stadtmuseum Wiesbaden
Bierstadter Straße 1
65189 Wiesbaden
Hinweise zum ÖPNV

ÖPNV: Haltestellen Friedrichstraße und Dern'sches Gelände, Buslinien 1, 2, 8 und 16.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten im Marktkeller: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr.

Eintrittspreise

Der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei.

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