Vorsorgliches Abkochgebot für Trinkwasser
Bei Trinkwasser-Kontrollen in der Nähe des Kurhauses wurde das Bakterium Pseudomonas aeruginosa festgestellt. Die Ergebnisse liegen seit Freitag, 25. September, vor. In dem betroffenen Gebiet ist Trinkwasser bis auf Weiteres vor der Nutzung abzukochen.
Aktuelle Informationen
Was ist passiert?
- Trinkwasserlage: Rund ums Kurhaus wurde am Freitag, 25. September, das Bakterium Pseudomonas aeruginosa im Trinkwasser festgestellt. Im betroffenen Gebiet müssen Sie Trinkwasser vor der Nutzung abkochen. Mehr Informationen finden Sie auf dieser Seite unter dem Punkt Trinkwasserlage.
- Schweinepestlage: Bei der Afrikanischen Schweinepest (ASP) handelt es sich um eine Langzeitlage. Informationen dazu finden Sie unter Afrikanische Schweinepest.
Sonstige Lagen
Liegt aktuell ein Krisenfall vor?
Nein, aktuell liegt kein Krisenfall vor. Not- und Störfälle werden im Rahmen der täglichen Gefahrenabwehr bearbeitet.
Trinkwasserlage: Informationen zum Abkochgebot
(Stand: 1. Oktober 2026, 15.20 Uhr. Letzte Aktualisierungen: Informationen zum weiteren Verlauf und Untersuchungsergebnissen)
Was ist passiert?
Bei Trinkwasser-Kontrollen des in der Nähe des Kurhauses wurde das Bakterium Pseudomonas aeruginosa festgestellt. Die Ergebnisse liegen seit Freitag, 25. September, vor. Die darauf folgenden Untersuchungen des Trinkwassers in Teilen der Wiesbadener Innenstadt liefern weitere wichtige Erkenntnisse. Für eine abschließende Bewertung und die mögliche Aufhebung des vorsorglichen Abkochgebots sind jedoch noch weitere Proben erforderlich.
Weitere Untersuchungen sind unter anderem für Freitag, 2. Oktober, und für Dienstag, 6. Oktober, geplant. Mit den für die weitere Bewertung erforderlichen Untersuchungsergebnissen ist frühestens am Donnerstag, 8. Oktober, zu rechnen. Anschließend werden die Ergebnisse im Gesamtzusammenhang bewertet. Daher bleibt das Abkochgebot vorsorglich noch bestehen.
Es werden weiterhin Leitungen gespült, Proben entnommen und Untersuchungen durchgeführt. Auf Grundlage der noch ausstehenden Untersuchungsergebnisse wird über das weitere Vorgehen und eine mögliche schrittweise Aufhebung des Abkochgebots entschieden. Eine allgemeine Entwarnung für die betroffenen Gebiete kann derzeit noch nicht gegeben werden.
Die Stadt informiert per Pressemitteilung und auf dieser Seite über den aktuellen Stand sowie darüber, sobald das Abkochgebot aufgehoben wird.
Was ist zu tun?
Trinkwasser ist in dem unten genannten Gebiet bis auf Weiteres vor der Nutzung abzukochen. Das ist eine vorsorgliche Maßnahme zum Schutz der Gesundheit.
Sie sollten Wasser einmal sprudelnd aufkochen (bis etwa 100 Grad Celsius) und es anschließend etwa zehn Minuten abkühlen lassen, bevor Sie es verwenden. Dadurch werden Keime abgetötet. Danach können Sie das Wasser wie gewohnt verwenden. Alternativ können Sie abgepacktes Trinkwasser verwenden.
Welche Gebiete sind betroffen?
Derzeit gilt das vorsorgliche Abkochgebot in einem Gebiet rund um das Kurhaus in der Innenstadt von Wiesbaden. Die betroffenen Straßen sind in der Karte sowie im PDF unter dieser Pressemitteilung (Öffnet in einem neuen Tab) zu finden.
Abkochgebot: Allgemeine Hinweise
Abkochgebot: Hinweise für Personen mit Risikofaktoren, Schwangere und Kinder
Abkochgebot: Hinweise für Gastronomiebetriebe, Praxen und weitere Unternehmen
Wer beantwortet mir weitere Fragen zur Trinkwasserlage?
Unter wiesbaden.de/leben-wohnen/feuerwehr-notfaelle/einsatz-praevention/faq-trinkwasser (Öffnet in einem neuen Tab) finden Sie Antworten auf Fragen rund um das Wiesbadener Trinkwassernetz. Für Fragen zum aktuellen Abkochgebot stehen die Wasserversorgungsbetriebe der Stadt Wiesbaden (WLW) unter (0611) 7802201 und wasserqualitaetwlw-wiesbadende zur Verfügung. Sie können auch das Gesundheitsamt Wiesbaden während der Dienstzeiten von 9 bis 16 Uhr unter (0611) 312828 und info-gesundheitsamtwiesbadende kontaktieren.

