Sprungmarken

Historische Brückenrampe

Der Regionalpark RheinMain hat im Frühjahr 2014 in Mainz-Kastel ein weiteres markantes Zeichen auf Wiesbadener Stadtgebiet erhalten. Die Grünanlage Eleonorenstraße mit der Regionalparkstation liegt innerhalb des überregional bedeutsamen Grünzuges der Rhein-Main-Uferlandschaften und perspektivisch an der Regionalpark-Hauptroute am Rheinuferweg.

Die Idee des Regionalparkprojektes besteht in der Thematisierung des Brückenschlags zwischen Mainz und Wiesbaden. Seit über 2.000 Jahren bestehen nachweislich Verbindungen zwischen den beiden Rheinufern. In diesem Zeitraum wurden unterschiedlichste bautechnische Konstruktionen verwendet. Mit der Alexander-Patch-Brücke, deren Rampe jetzt neu inszeniert wird, bestand nach dem Zweiten Weltkrieg eine Behelfsbrücke zwischen dem Rathenau-Platz in Mainz-Kastel und Mainz.

Der Blick von der neu gestalteten Brückenrampe zeigt das außergewöhnliche Rheinpanorama zwischen Mainz und Wiesbaden. Mit der weitreichenden Aussicht von der Theodor-Heuss-Brücke über die Mainzer Alt- und Neustadt, die Petersaue bis hin nach Wiesbaden-Biebrich und dem Taunuskamm, wird die Attraktivität der Grünanlage Eleonorenstraße erhöht.

Realisierung der Maßnahme

Die Sitzstufenanlage am Leinpfad bildet den Brückenkopf mit dem Blick in Richtung Mainzer Rheinufer, mit dem Kurfürstlichen Schloss und der Christuskirche als wichtigen Blickpunkten. Eine weitere Sitzmöglichkeit bietet der Halbkreis aus Sichtbetonelementen. In die Blöcke ist der Schriftzug "Eine Brücke schlagen" eingelassen, welcher das Leitthema der Regionalparkstation darstellt. Sechs Infotafeln auf dem Platz verweisen auf die Geschichte des Ortes, insbesondere den Brückenschlag über den Rhein, die Stadtentwicklung beiderseits des Rheins, die Bildung der Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz und die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Mainz-Kastel.

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Die Sitzstufenanlage mit Blick in Richtung Mainzer Rheinufer. wiesbaden.de / Foto: Stadtplanungsamt
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