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Messstation Wiesbaden-Biebrich

Die Fluglärm-Messstation Wiesbaden-Biebrich wird seit dem 21. November 2014 auf dem Außengelände des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) betrieben. Die Einrichtung und Betreuung dieser Station erfolgt durch das Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, Fachbereich Luft und Lärm / Messtechnik.

Die Messstation zeichnet kontinuierlich die Einzelschallereignisse am Standort auf. Es handelt sich im Gegensatz zu den bisherigen Fluglärmmessstationen um einen neuen Typ von Schallpegelanalysator, der parallel zu der Schallaufzeichnung auch Wetterdaten erfasst, die in die Auswertungen mit einfließen. Geräuschquellen lassen sich ebenso identifizieren. Zusätzlich ist die Anlage mit einer Protokoll-Software ausgestattet, die es ermöglicht, teilautomatisiert Berichte zu erstellen.

Verfasst werden die Berichte von der Gesellschaft für Sonder-EDV-Anlagen mbH in Hofheim am Taunus. Diese Berichte enthalten wesentliche Ergebnisse der Auswertungen der Daten zur Fluglärmbelastung im Umfeld der Messstelle.

Tag- und Nachtzeiten werden unterschieden, etwaige Ausfälle der Messeinrichtung, bedingt durch technische Störungen oder Witterungseinflüsse, werden dokumentiert. So können Stundenübersichten zum äquivalenten Dauerschallpegel des Gesamtgeräusches wie auch der Fluggeräusche eingesehen werden. Des Weiteren gibt es Informationen über die maximalen Schalldruckpegel der Überflüge, Auswertungen zu der Häufigkeit ihres Auftretens am Tag und in der Nacht, zu der Anzahl der Fluggeräuschereignisse sowie der parallel aufgezeichneten Informationen zu den Wetterdaten.

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