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Pressemitteilung der Landeshauptstadt Wiesbaden

Positive Zwischenbilanz zur Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke

Die Landeshauptstadt Wiesbaden zieht nach den ersten Wochen der Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke eine positive Zwischenbilanz. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen funktioniert bislang zuverlässig, die bereitgestellten Kapazitäten reichen aus und die Zahl der Beschwerden bei der Stadt ist gering. Besonders positiv bewertet die Landeshauptstadt die professionelle Vorbereitung, Kommunikation und Umsetzung durch die DB InfraGO.

Mit der Korridorsanierung modernisiert die DB InfraGO die rund 160 Kilometer lange Rechte Rheinstrecke zwischen Troisdorf und Wiesbaden grundhaft. Während der mehrmonatigen Vollsperrung werden zahlreiche Arbeiten gebündelt umgesetzt. Dazu gehören unter anderem die Erneuerung von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und Brücken sowie die Modernisierung von Bahnhöfen. Damit schafft die DB InfraGO die Grundlage für eine langfristig robustere und zuverlässigere Schieneninfrastruktur auf der für die Stadt Wiesbaden wichtigen Strecke mit den beiden Bahnhöfen Schierstein und Biebrich. 

Eine Maßnahme dieser Größenordnung stellt die DB InfraGO, die beteiligten Kommunen und Verkehrsunternehmen sowie nicht zuletzt die Fahrgäste vor eine anspruchsvolle Aufgabe. Der regionale Zugverkehr wird durch Busse ersetzt, entlang des gesamten Korridors wurden zahlreiche Baustellen eingerichtet und Bahnübergänge müssen zur Abwicklung der Baulogistik zeitweise gesperrt werden. Die bisherigen Beobachtungen der Stadtverwaltung zeigen jedoch, dass die umfangreiche Vorbereitung greift und die hohen Anforderungen an Ersatzverkehr, Kommunikation und Koordination von der DB InfraGO erfolgreich bewältigt werden. 

Die erste Bilanz zum Schienenersatzverkehr der Stadt Wiesbaden fällt entsprechend erfreulich aus. Die eingesetzten Busse bieten ausreichende Kapazitäten und sind bislang überwiegend zuverlässig und pünktlich unterwegs. Auch die geringe Zahl an eingegangenen Beschwerden bei der Landeshauptstadt Wiesbaden spricht dafür, dass das Ersatzkonzept insgesamt gut funktioniert. Größere Kapazitätsengpässe oder betriebliche Probleme sind bisher nicht erkennbar. 

„Eine Vollsperrung dieser Größenordnung ist für alle Beteiligten eine große Herausforderung. Umso bemerkenswerter ist, wie zuverlässig der Ersatzverkehr bislang funktioniert. Die umfassende Vorbereitung der DB InfraGO zahlt sich aus und die Maßnahme wird mit hoher Professionalität umgesetzt“, erklärt Verkehrsdezernent Andreas Kowol. 

Die Fahrgäste und die betroffenen Kommunen werden durch frühzeitige und umfassende Kommunikation auf vielen Kanälen über aktuelle Sachstände, den Schienenersatzverkehr, veränderte Reisewege und mögliche Alternativen informiert. 

Den vorübergehenden Einschränkungen steht eine Investition in die Zukunft der rechten Rheinstrecke gegenüber. Rund 1,6 Milliarden Euro werden in die umfassende Sanierung der Strecke investiert. Gleise, Weichen, Oberleitungen, Brücken und Bahnhöfe werden modernisiert, damit die Strecke künftig zuverlässiger und weniger störanfällig wird. Ziel ist es, Ausfälle und Verspätungen zu reduzieren und die Betriebsqualität für Fahrgäste und Güterverkehr für viele Jahre zu verbessern. 

Auf der Verbindung zwischen Wiesbaden und Frankfurt profitieren die Fahrgäste schon heute von positiven Begleiteffekten der Sperrung. Der Betrieb läuft deutlich stabiler, weil sich Verspätungen und Störungen aus dem gesperrten Streckenabschnitt derzeit nicht auf den verbleibenden Teil der Regionalbahnlinie RB10 übertragen. Zugleich konnte das Platzangebot hier deutlich erhöht werden, da infolge der Sperrung zusätzliche Fahrzeuge zur Verfügung stehen. Damit ist die Verbindung nicht nur verlässlicher, sondern auch kapazitätsstärker. 

„Die Korridorsanierung verlangt Fahrgästen, Verkehrsteilnehmenden und Anwohnenden einiges ab. Umso mehr verdient es Anerkennung, wie professionell die DB InfraGO die Auswirkungen auffängt. Der zuverlässige Ersatzverkehr, die überzeugende Kommunikation und die Aussicht auf eine langfristig stabilere Strecke ergeben eine klar positive Zwischenbilanz. Auch hoffen wir, dass die positiven Effekte auf die RB 10 auch nach der Korridorsanierung weiter erhalten bleiben“, so Verkehrsdezernent Andreas Kowol.


Herausgeber dieser Pressemitteilung ist das Pressereferat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden, pressereferatwiesbadende. Bürgerinnen und Bürger können sich bei Fragen an das zuständige Dezernat oder Amt wenden.

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