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Leben in Wiesbaden

Micro-Hub

Mikro-Hubs - auch Mikro-Depots oder Mikrodepots genannt - sind notwendig, um den Paket-Lieferverkehr auf der letzten Meile möglichst nachhaltig und emissionsarm abwickeln zu können.

Dabei handelt es sich um Umschlagpunkte für Logistiker vor der "letzten Meile", um Pakete umzuladen und gegebenenfalls zwischen zu lagern, bevor sie an den Kunden geliefert werden. 

Ziel ist es, Verkehrsströme zu reduzieren, Emissionen einzusparen und nachhaltige Mobilitätslösungen vor allem innerstädtisch umzusetzen. Aus städtebaulicher Sicht lassen sich an Micro-Hubs durch Kombinationen mit Paketstationen neue Aufenthaltsqualitäten und Nutzungsräume schaffen, sowie neuartige "Social Hubs" in den Stadtquartieren installieren. 

Mikrodepots können sowohl als stationäre sowie als mobile Infrastrukturen - zum Beispiel Container oder Wechselbrücken - oder im Rahmen einer Umnutzung des baulichen Bestandes - unter anderem Einzelhandels-Leerstände, Parkhäuser, Garagen - betrieben werden. Die Festlegung von Standorten für Mikrodepots bedarf einer sorgfältigen Analyse. So bieten sich eher städtebauliche Randbereiche an, die verkehrlich gut erschlossen sind. Beeinträchtigungen der Bevölkerung durch anfallende Lärmemissionen, Beschattungen, Sichtbeeinträchtigung und Behinderungen anderer Verkehrsteilnehmer müssen vermieden werden. Auch das Design der Depots sollte sich am städtebaulichen Umfeld, dem Denkmalschutz und der Wahrnehmung der charakteristischen Eigenschaften des Stadtbildes orientieren, um optische Beeinträchtigungen zu vermeiden. 

Die Einrichtung von Mikro-Hubs entspricht dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 23. Mai 2019, Urbane Logistik; Maßnahmen zur Entwicklung einer umweltfreundlichen und effizienten Innenstadt-Logistik. Auch im Stufenkonzept sind Mikrodepots als Maßnahme vorgesehen. Der erste Mikro-Hub soll 2021 auf dem Elsässer Platz realisiert werden.

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