WerkRaum Wiesbaden im August
Als Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist der WerkRaum vom 2. Mai bis 31. Oktober 2026 ein offenes Forum für WDC-Projekte, Dialogformate und Veranstaltungen. Auch das sam – Stadtmuseum am Markt beteiligt sich mit Einzelveranstaltungen und dem "Gläsernen Museum".
Vergangenheit als Kompass: Stadtgeschichten im WerkRaum Wiesbaden
Der Blick zurück eröffnet Perspektiven nach vorn. Im August widmet sich der WerkRaum der Geschichte Wiesbadens – ihren prägenden Momenten, Umbrüchen und Erfolgen. Dabei geht es nicht um Nostalgie, sondern um Orientierung: Welche Erfahrungen stärken uns heute? Was können wir aus vergangenen Entwicklungen lernen? Und welche Werte sollen unsere Stadt in Zukunft leiten? Historische Impulse treffen auf aktuelle Debatten. Gemeinsam diskutieren wir Wünsche, Sorgen und Visionen – und entwickeln Ideen für die Stadt von morgen.
Auch das sam – Stadtmuseum am Markt ist im August wieder Teil des WerkRaums. Als „Gläsernes Museum“ gibt das sam Einblicke in Museumsarbeit, Stadtgeschichte und Sammlungspraxis. Besucherinnen und Besucher können mit dem Museumsteam ins Gespräch kommen, Objekte entdecken und erfahren, wie Geschichte bewahrt, erforscht und neu erzählt wird. Ergänzt wird das Programm durch, Ausstellungen und Projekte rund um Gestaltung, Demokratie, Stadtraum und Zukunft.
Der WerkRaum wird damit auch im August zu einem offenen Ort für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven – mitten in der Wiesbadener Innenstadt.
Programm August
Ausstellungen
Ausstellung "SpotHot"
9. August bis 3. September SpotHot
Wiesbaden besitzt mehr und heißere Thermalquellen als jede andere der in Europa dafür ausgezeichneten Unesco-Welterbestädte. Für rund 25.000 Jahre waren sie die Energie des Ortes und sein Lebenselixier. Vor 80 Jahren wurden die meisten dieser "heißen Punkte" versiegelt – wodurch die täglich erzeugten 2 Millionen Liter Thermalwasser heute nahezu aus dem urbanen Gedächtnis verschwanden.
SPOT HOT ist die Aufforderung, die heißen Quellen als DNA Wiesbadens bei einem inspirierenden Spaziergang neu zu entdecken. Zunächst sollen 9 "hot.spots" im Historischen Fünfeck Wiesbadens wieder- und weiterbelebt werden – als wachsende Galerie des Elementaren, die den verborgenen Schatz Wiesbadens aus 2.000 Metern Tiefe nach und nach wieder an die Oberfläche bringt und in hybride Wassererlebnisse verwandelt.
Ziele: Die DNA Wiesbadens wieder sichtbar machen, demokratischen, niederschwelligen, barrierearmen Zugang schaffen, Menschen in der Stadt an neue Orte bringen, Wissen, soziale Begegnung und Vernetzung fördern, Lernen, wie das Wasser wieder als (geothermische) Ressource, heilsames Lebenselixier und Quelle der Nachhaltigkeit genutzt werden kann
Veranstaltungsort: WerkRaum Wiesbaden sowie eine Stadtführung mit Anlaufpunkten im Historischen Fünfeck / Aktueller Kontext im Stadtbild zum Thema "Heiße Quellen": Schaufenstergestaltung zum Thema Thermalquellen Schwalbacher Str. 25/27
Ausstellung "Brückenschlag"
10. August bis 13. September Brückenschlag
Radfahren sorgt für mehr Energie, baut Stress ab und ist gut für die Umwelt. Das Projekt „Brückenschlag Mainz-Wiesbaden“ soll im Sommer 2026 dafür sorgen, dass deutlich mehr Menschen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit pendeln.
Im Zeitraum eines Monats sollen die 3 Hauptbrücken möglichst häufig von Radler:innen überquert werden. Gezählt wird per App und fest installierten Geräten. Unternehmen treten im Team gegeneinander an. Die gesammelten Daten fließen in die Planung einer dauerhaften Radschnellverbindung ein. Eine bleibende Radschnellverbindung wäre in erster Linie ein Leuchtturm-Projekt für die gesamte Region, welches die Verbindung der beiden Landeshauptstädte nachhaltiger beziehungsweise schneller werden lässt.
Ort: Mainz und Wiesbaden: Öffentliche Radwege und Straßen, MAK Frankfurt: Zeichenmaschine mit virtueller Abbildung der gefahrenen Routen.
Die Kreativagentur für digitale Markenführung betreut Kunden, von internationalen Marken bis zu kleinen NGOs. Mit über 650 gewonnenen Auszeichnungen erfährt die Agentur regelmäßig nationale und internationale Anerkennung. Neben Kreation und Kampagnen für Kunden werden auch eigene Projekte mit gesellschaftspolitischem Hintergrund umgesetzt. Im Sinne der agentureigenen Nachhaltigkeitsstrategie Shared Value entstehen Produkte wie eine CO2-App, die zum täglichen CO2-Einsparen animiert.
Ausstellung "KONSUM und ICH"
bis 31. Oktober
Die Pop-up-Ausstellung "KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App" fragt, was Konsum mit uns, und mit unserer Demokratie, zu tun hat: von den Anfängen der Warenhäuser bis zu aktuellen Fragen rund um Online-Shopping, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Sie ist Geschichtsmuseum und Zukunftslabor zugleich: so blickt sie nicht nur zurück, sondern lädt Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Nachdenken ein. Gemeinsam sollen Visionen für die Zukunft des Konsums entwickelt und diskutiert werden.
Projektpartnerin: Janine Seitz, Zukunftsforscherin.
sam – Das Gläserne Museum
Seit zehn Jahren erzählt das sam – Stadtmuseum am Markt im Marktkeller die Geschichte Wiesbadens. Im Jubiläumsjahr öffnet sich das Museum mit dem Gläsernen Museum zusätzlich in den WerkRaum Wiesbaden: Die Direktorin sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zeigen ihre Arbeit hinter den Kulissen, zeigen Objekte und laden zum Austausch über Stadtgeschichte, Sammlung und Museumsarbeit ein. So wird das sam auch außerhalb des Marktkellers als lebendiger Ort des Wissens, der Begegnung und des Dialogs erlebbar.
Das Programm im Gläsernen Museum
Samstag, 1. August, 13-16 Uhr: Offenes Atelier
Offene Druckwerkstatt – Schneiden, Walzen, Stempeln, Drucken und Farbspuren hinterlassen
Hier dreht sich alles um Farbe und Papier und das händische Drucken. Gemeinsam wollen wir in der Druckwerkstatt erkunden mit welchen (Alltags-)Materialien man was drucken kann. Es können einfache Druck-Formen selbst hergestellt werden und verschiedene Techniken aufs Papier gebracht werden.
Dabei entstehen einzigartige Kunstwerke wie farbige Muster und gestempelte Bilder.
Die offene Druckwerkstatt ist ein Raum zum künstlerischen Ausprobieren bei dem jede*r eingeladen ist mitzumachen! Also… hereinspaziert!
Durchgeführt von: Nina Rauber. Mobil: 0176/96609035
Kontakt Orga: Noah Reichert. Mobil: 0177 4418254 - Mail: n.reichertstadtmuseum-wiesbadende
10 Jahre sam - Stadtmuseum am Markt
Mittwoch, 19. August, 18-20 Uhr: „10 Jahre sam“ – ein Vortrag von Sabine Philipp
Zehn Jahre sam im Marktkeller sind Anlass, auf die Geschichte des Stadtmuseums und seine Bedeutung für Wiesbaden zu blicken. Sabine Philipp nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart des sam, lässt hinter die Kulissen des Museumsbetriebes schauen und macht neugierig auf das, was noch alles im sam steckt. Sie öffnet den Blick für spannende Optionen zur Weiterentwicklung des Museums in einem neuen Gebäude an einem neuen Ort außerhalb des historischen Marktkellers.
Samstag, 21. August, 13-16 Uhr: Offenes Atelier im Gläsernen Museum
Pflanzendruck mit Lina Becker
Die Natur war schon immer eine große Inspiration für die Menschen. Wir bringen die Wiesbadener Biotope mithilfe von verschiedenen Drucktechniken auf Papier und gestalten so zusammen mit den Pflanzen ein Bild.
Es geht um den Prozess und nicht um das Ergebnis. Wir wollen genau beobachten, verschiedene Formen, Farben und Texturen kombinieren und gemeinsam Spaß haben.
Kommt vorbei und macht mit!
Sonntag, 22. August, 13-16 Uhr: Offenes Atelier im Gläsernen Museum
Schreiben wie die Römer?
Als die römischen Legionen vor ca. 1400 Jahren aus Wiesbaden abzogen, hinterließen sie nicht nur Thermen und Kastelle, sondern auch ihr Schriftwesen und unser heutiges Alphabet.
Im Schriftworkshop des sam – Stadtmuseum am Markt im Gläsernen Museum im WerkRaum wollen wir mit Calamus, Tinte und Papyrus nachvollziehen, wie in einer römischen Schreibstube gearbeitet wurde. Wie verwendete man Papyrus, Pergament und Wachstafel? Wofür wurden Bimsstein und Federn genutzt? Wie sah die römische Schrift aus, und wie unterschied sich das lateinische Alphabet noch von unserem?
Kommt mit uns an den römischen Schreibtisch, und probiert das Schreiben mit Tinte, Schilfrohr, Feder und Binse. Im Laufe des Workshops gestalten wir ein eigenes Lesezeichen aus Papyrus, das mitgenommen werden kann.
Kostenlose Teilnahme - Geeignet für Kinder ab 6 Jahren – keine Anmeldung erforderlich
Geleitet von Noah Reichert, Museumspädagogik sam – Stadtmuseum am Markt
Was macht eigentlich… Joana im Museum?
Dienstag, 25. August, 14-16 Uhr Was macht eigentlich... eine wissenschaftliche Assistentin im Museum?
Die wissenschaftliche Mitarbeiterin der Sonderausstellung "Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse", Joana Brauhardt, erklärt, wie eine Ausstellung entsteht von einer ersten Idee bis zur Eröffnung.
Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse"
Dienstag, 25. August, 18 Uhr Vortrag
"Christian Dell: Ein Lehrer im Kontext der Weimarer Moderne" Dr. Frank Werner, Träger des ART-Kuratorenpreises 2025 für die Ausstellung »Formen der Anpassung«, GRASSI Museum für Angewandte Kunst, Leipzig
Donnerstag, 27. August, 11 bis 18 Uhr Workshow & Talk – dell(at)zeichenakademie
Christian Dell hat wichtige Teile seiner Ausbildung an der Zeichenakademie Hanau absolviert. Noch heute werden dort Silberschmied*innen und Metallbildner*innen ausgebildet. Im WerkRaum Wiesbaden bieten die Auszubildenden Einblicke in ihr spannendes Tätigkeitsfeld.
"Was machen eigentlich – Silberschmiedinnen/Silberschmied?
Auftiefen – Aufziehen – Planieren" Auszubildende der Silberschmiedeklasse der Staatlichen Zeichenakademie Hanau zeigen grundlegende Verformungstechniken beim Erarbeiten von Gefäßen. Schauen und fragen Sie – und probieren Sie es selbst aus!
Ohne Anmeldung | Einstieg jederzeit möglich
Weitere Informationen
Einzeltermine WerkRaum Wiesbaden | August
Samstag, 8. August, 15 bis 18 Uhr Repaircafé on Tour
„Repaircafé on Tour“ macht Halt im WerkRaum Wiesbaden! Gemeinsam reparieren statt wegwerfen – bringt eure defekten Lieblingsstücke einfach mit. In entspannter Atmosphäre helfen Ehrenamtliche beim Tüfteln, Reparieren und Nachhaltig-Sein.
Weitere Informationen
Montag, 10. August, 18 bis 19:30 Uhr Stadtgeschichte und Stadtstruktur
In Wiesbaden findet sich eine überdurchschnittliche Vielfalt an unterschiedlichen Bebauungsstrukturen: die Kurstadt Wiesbaden ist zugleich eine alte europäische Stadt, eine Gartenstadt, eine Stadt am Fluss, ein Militärstandort, eine moderne Stadt, eine Industriestadt, eine Stadt in der Region – und eine Zukunftsstadt.
Camillo Huber-Braun, der Leiter des Stadtplanungsamtes, und Martin Horsten, Stadtkonservator und Leiter der städtischen Denkmalbehörde, sprechen über die verschiedenen Aspekte Wiesbadens. Freut Euch auf ein facettenreiches Bild und einen interessanten Abend!
Eine Veranstaltung des Stadtplanungsamtes und der Bauaufsicht/Untere Denkmalschutzbehörde
Die Veranstaltung richtet sich an alle, die etwas zu den historischen Hintergründen und zur Struktur der Stadt Wiesbaden erfahren und mit uns einen Ausblick in die Zukunft wagen wollen.
Mittwoch, 12. August, 17 bis 19:30 Uhr: Inklusiver After-Work-Treff für Frauen | Vortrag von Dr. Tanja Bernsau zum Thema „Gesammelte Leidenschaft: Frauen als Förderinnen der Kunst“
Wie wäre es mit einem netten Treffen nach getaner Arbeit?
Dann kommen Sie doch am Mittwoch, 12. August zu unserem 4. inklusiven After-Work-Treff für Frauen in den Werkraum.
Eingeladen sind -wie immer- Frauen mit und ohne Beeinträchtigung, die Lust haben, sich zu treffen, zu unterhalten, auszutauschen und interessante Ausstellungen gemeinsam zu betrachten.
Im Werkraum haben wir die Gelegenheit, einen kundigen Vortrag von Dr. Tanja Bernsau zum Thema „Gesammelte Leidenschaft: Frauen als Förderinnen der Kunst“ erleben.
Hinter vielen großen Kunstsammlungen, Museen und Künstlerkarrieren standen Frauen, deren Einfluss lange unterschätzt wurde. Sie finanzierten Kunst, retteten Werke, bauten Sammlungen auf, eröffneten Netzwerke – und schrieben Kulturgeschichte, oft im Hintergrund. Die Kunsthistorikerin Dr. Tanja Bernsau rückt in ihrem Vortrag schlaglichtartig einige dieser Kunstmäzeninnen in den Fokus.
Die Teilnahme (inklusive Getränk, kleinen Imbiss, Eintritt und Vortrag) ist kostenlos. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Frauenreferat der Landeshauptstadt Wiesbaden statt.
Die Anzahl der Plätze ist auf 40 Frauen beschränkt. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Wer gerne teilnehmen möchte, meldet sich bitte bei der Vertreterin der Frauen im Bezirksverband Wiesbaden per Mail an anja.beisiegelvdkde oder telefonisch unter 06124 726 1018 an.
Die Reihe wird am 29. Oktober im Hessischen Landesmuseum fortgesetzt
Donnerstag, 13. August, 19 bis 21 Uhr: Vortrag Brigitte Streich: Die Fürstin stirbt.
Vom Leben und Sterben der Herzogin Pauline von Nassau (1810-1856)
Herzogin Pauline von Nassau, die aufgrund ihrer Geburt Anspruch auf den Titel „Königliche Hoheit“ hatte und damit protokollarisch vor ihrem Mann rangierte, hat vielfältige Spuren in der Stadt hinterlassen. Das Paulinen-Stift trägt ihren Namen, ebenso die Paulinenstraße. Ihr Wohnsitz, das nach ihr benannte Paulinenschlösschen, existiert heute nicht mehr. Was aber wissen wir genau von dieser historischen Persönlichkeit? Welcher Familie entstammte sie, wie waren ihre Lebensumstände? Und warum musste sie mit nur 46 Jahren sterben? Aus Anlass ihres 150. Todestages soll an Pauline erinnert werden.
Freitag, 14. August, 15 bis 17:30 Uhr: Designworkshop Future Project (Museum für Konsumkultur)
Einkaufen neu denken
FutureThinking-Workshop zur Zukunft des Einkaufens
Wühltisch, Schaufenster, Umkleidekabine, Kasse: Der stationäre Handel hat seine feste Ordnung. Doch mit dem Umbruch des Einzelhandels wird auch diese Ordnung in Frage gestellt. Wie kann das Einkaufserlebnis der Zukunft aussehen? Und kann Digitalität eingesetzt werden, um das analoge Shopping wiederzubeleben?
In diesem Workshop nehmen wir die klassischen Zonen eines Ladengeschäfts unter die Lupe: Jede Station steht für eine Frage – nach Warenpräsentation, Kaufverführung, Bezahlvorgang, dem Moment vor und nach dem Kauf. Was vermissen wir? Was wollen wir gar nicht zurück? Und was soll neu gedacht werden?
Wir alle sind Konsumentinnen und Konsumenten – und genau das ist der Ausgangspunkt. Der Workshop lebt von euren Perspektiven und Erfahrungen, egal ob ihr aus dem Handel kommt, in der Stadtplanung arbeitet, Design studiert oder einfach Lust habt mitzudenken.
Die Ergebnisse werden greifbar: Jede Gruppe entwickelt ein Moodboard auf einer gestalteten Einkaufstasche – als Objekt, das anschließend in der Ausstellung zu sehen sein wird.
Geleitet wird der Workshop von Judith Block, Zukunftsforscherin und Produktdesignerin bei The Future:Project.
● Workshopleitung: Judith Block, The Future:Project, in Zusammenarbeit mit Janine Seitz, Expertin für Konsumkultur
● Teilnahme kostenlos, Spende möglich
● Anmeldung an infokonsummuseumde oder telefonisch 0176-99806148 (Teilnehmerzahl mind. 12, max. 30 Personen)
Samstag, 15. August, 12 bis 16 Uhr: Infostand Förderverein Stadtmuseum Wiesbaden
Samstag, 15. August, 14 bis 15:30 Uhr: SpotHot Thermalquellenrundgang
Führung mit Yvonne Kirchdorfer, Treffpunkt im WerkRaum Wiesbaden
Montag, 24. August, 11 bis 19 Uhr WItopia Aktionstag WeltWandelwerkstatt
WItopia: Eine mitwachsende Ausstellung konzipiert & kuratiert von WeltWandelWerkstatt
Wir machen, erfinden, erträumen uns die Welt, widdewidde wie sie uns gefällt.
Bilder, Geschichten und Zukunftsideen von Kindern Wiesbadens erdacht, gezeichnet, gemalt, erträumt, beobachtet und dokumentiert im Rahmen des Schuljahrs der Nachhaltigkeit. Die Kinder folgten der Frage: Wie soll, wenn ihr es alleine entscheiden könntet, euer Stückchen Wiesbaden in Zukunft aussehen?
Programm
Ausgestellt und präsentiert werden die Ergebnisse aus dem letzten Jahr. Doch es geht weiter! Die Besucher*innen - jung und alt - werden durch Fragen, Impulsausstellungen, Diskussionen, Mitmachaktionen und Spiele angeregt, inspiriert, impulsiert & angestiftet, Ihre eigenen Geschichten und Zukunftsbilder und -rezepte zu Papier zu bringen und die Ausstellung wachsen zu lassen.
Termine:
| Freitag, 24. August | 11 bis 19 Uhr |
| Montag, 19. Oktober | 17:30 bis 19 Uhr |
| Dienstag, 27. Oktober | 11 bis 17 Uhr |
Mittwoch, 26. August, 18 bis 20 Uhr: Offene Probe: Wem gehört die Stadt? (Staatstheater Wiesbaden)
Zwischen Wilhelmstraße und Westend, Kurhaus und dem leerstehenden SportScheck, Walhalla und dem Platz der Deutschen Einheit, vom Bedürfnis nach Sicherheit über eine gleichberechtige Verkehrspolitik bis hin zu bezahlbarem Wohnraum und Starkregen: Hessens Landeshauptstadt steht vor vielen Herausforderungen. Nach dem Erfolg des Dokumentartheaterabends „Unser Erbe: Tax me if you can“ widmen sich Helge Schmidt und sein Team in ihrer neuen Recherchearbeit Wiesbaden selbst und stellen die Fragen: Wem gehört die Stadt? Wie wollen wir gemeinsam leben? Wie könnte Wiesbaden als gerechte und zukunftsorientierte Stadt aussehen? Ausgehend von Interviews entlang aktueller stadtpolitischer Diskurse soll das erforscht werden, was uns und unser Publikum verbindet: den Ort, an dem dieses Theater steht.
Donnerstag, 27. August, 18-19:30 Uhr: Alexander Pfeiffer liest STADTGESCHICHTEN aus Wiesbaden
Stadtgeschichte ist die Summe aller Geschichten, die sich an den Orten der Stadt ereignet haben. Zum Monatsthema „Stadtgeschichte/n“ liest Alexander Pfeiffer Geschichten aus Wiesbaden, die sich genauso ereignet haben oder ereignet haben könnten.
Pfeiffers jüngster Roman „Terrorballade“ über das Wiesbadener Vermächtnis der RAF nimmt die Stadt unter zeitgeschichtlichen Aspekten ins Visier. Der Essay „Sinnieren im Kaffeetakt“ liefert einen koffeinhaltigen Gedankenstreifzug durch unsere Innenstadt. Und auch das ein oder andere Gedicht aus dem Band „Leuchtfeuer“ kann nicht verhehlen, dass es seinen Ursprung in den Straßen der hessischen Landeshauptstadt hat.
Alexander Pfeiffer wurde 1971 in Wiesbaden geboren. Er ist Schriftsteller, Moderator, Leiter von Schreibwerkstätten und Boxtrainer.
Spot Hot
Samstag, 29. August
HEISS! HEISS! HEISS! sind die Quellen in Wiesbaden. Doch obwohl sie der Ursprung der Stadt sind, bleiben sie heute weitgehend unsichtbar und werden kaum genutzt. In seiner Bachelor-Thesis im Studiengang Architektur beschäftige Moritz Petrasch sich mich mit dem Kochbrunnenplatz und der Frage, wie die Thermalquellen wieder ins Zentrum des städtischen Lebens rücken können. Der Vortrag zeigt einen Entwurf, der die Quellen als Badeort, Energiequelle und öffentlichen Treffpunkt neu denkt. Durch neue kulturelle und soziale Räume entsteht ein lebendiger vierter Ort für alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener. So wird diskutiert, wie das historische Herz der Stadt wiederbelebt und die besondere Identität Wiesbadens neu erlebbar gemacht werden kann.
Samstag, 29. August, 14 bis 15 Uhr
Führung mit Yvonne Kirchdorfer: SpotHot Thermalquellenrundgang
Samstag, 29. August, 17:30 Uhr
Präsentation "Ein neues brodelndes Herz – Vorschlag zur Umgestaltung des Kochbrunnenplatzes" von Moritz Petrasch, BA Architektur
Samstag, 29. August, 18 bis 22 Uhr Veranstaltung Spot Hot
18:30 Uhr: Podiumsdiskussion I „Mit allen Wassern gewachsen – die Bedeutung der Thermalquellen für Wiesbadens Stadtentwicklung und Identität
19:30 Uhr: Podiumsdiskussion II „Klimaneutrale Wärme für Wiesbaden – Chancen der urbanen Geothermie“
WerkRaum Wiesbaden – Offen für deine Ideen!
WerkRaum Wiesbaden
Langgasse 5–9
65183 Wiesbaden
Öffnungszeiten:
11 bis 19 Uhr werktags
11 bis 20 Uhr donnerstags
sonntags nach Absprache
Der WerkRaum Wiesbaden ist ein Projekt im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Kontakt
sam – Stadtmuseum am Markt
Anschrift
65183 Wiesbaden
Postanschrift
Bierstadter Straße 1
65189 Wiesbaden
Anreise
Hinweise zum ÖPNV
ÖPNV: Haltestellen Friedrichstraße und Dern'sches Gelände, Buslinien 1, 2, 8 und 16.
Telefon
Website
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten im Marktkeller: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr.
Eintrittspreise
Der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei.

















