WerkRaum Wiesbaden im August
Als Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist der WerkRaum vom 2. Mai bis 31. Oktober 2026 ein offenes Forum für WDC-Projekte, Dialogformate und Veranstaltungen. Auch das sam – Stadtmuseum am Markt beteiligt sich mit Einzelveranstaltungen und dem "Gläsernen Museum".
Vergangenheit als Kompass: Stadtgeschichten im WerkRaum Wiesbaden
Der Blick zurück eröffnet Perspektiven nach vorn. Im August widmet sich der WerkRaum der Geschichte Wiesbadens – ihren prägenden Momenten, Umbrüchen und Erfolgen. Dabei geht es nicht um Nostalgie, sondern um Orientierung: Welche Erfahrungen stärken uns heute? Was können wir aus vergangenen Entwicklungen lernen? Und welche Werte sollen unsere Stadt in Zukunft leiten? Historische Impulse treffen auf aktuelle Debatten. Gemeinsam diskutieren wir Wünsche, Sorgen und Visionen – und entwickeln Ideen für die Stadt von morgen.
Auch das sam – Stadtmuseum am Markt ist im August wieder Teil des WerkRaums. Als „Gläsernes Museum“ gibt das sam Einblicke in Museumsarbeit, Stadtgeschichte und Sammlungspraxis. Besucherinnen und Besucher können mit dem Museumsteam ins Gespräch kommen, Objekte entdecken und erfahren, wie Geschichte bewahrt, erforscht und neu erzählt wird. Ergänzt wird das Programm durch, Ausstellungen und Projekte rund um Gestaltung, Demokratie, Stadtraum und Zukunft.
Der WerkRaum wird damit auch im August zu einem offenen Ort für Begegnung, Austausch und neue Perspektiven – mitten in der Wiesbadener Innenstadt.
Programm August
Ausstellungen
Ausstellung "SpotHot"
9. August bis 3. September SpotHot
Wiesbaden besitzt mehr und heißere Thermalquellen als jede andere der in Europa dafür ausgezeichneten Unesco-Welterbestädte. Für rund 25.000 Jahre waren sie die Energie des Ortes und sein Lebenselixier. Vor 80 Jahren wurden die meisten dieser "heißen Punkte" versiegelt – wodurch die täglich erzeugten 2 Millionen Liter Thermalwasser heute nahezu aus dem urbanen Gedächtnis verschwanden.
SPOT HOT ist die Aufforderung, die heißen Quellen als DNA Wiesbadens bei einem inspirierenden Spaziergang neu zu entdecken. Zunächst sollen 9 "hot.spots" im Historischen Fünfeck Wiesbadens wieder- und weiterbelebt werden – als wachsende Galerie des Elementaren, die den verborgenen Schatz Wiesbadens aus 2.000 Metern Tiefe nach und nach wieder an die Oberfläche bringt und in hybride Wassererlebnisse verwandelt.
Ziele: Die DNA Wiesbadens wieder sichtbar machen, demokratischen, niederschwelligen, barrierearmen Zugang schaffen, Menschen in der Stadt an neue Orte bringen, Wissen, soziale Begegnung und Vernetzung fördern, Lernen, wie das Wasser wieder als (geothermische) Ressource, heilsames Lebenselixier und Quelle der Nachhaltigkeit genutzt werden kann
Veranstaltungsort: WerkRaum Wiesbaden sowie eine Stadtführung mit Anlaufpunkten im Historischen Fünfeck / Aktueller Kontext im Stadtbild zum Thema "Heiße Quellen": Schaufenstergestaltung zum Thema Thermalquellen Schwalbacher Str. 25/27
Installation „Bike-to-Work-Challenge“
10. August bis 31. Oktober „Bike-to-Work-Challenge“
Radfahren sorgt für mehr Energie, baut Stress ab und ist gut für die Umwelt. Das Projekt „Brückenschlag Mainz-Wiesbaden“ soll im Sommer 2026 dafür sorgen, dass deutlich mehr Menschen mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zur Arbeit pendeln.
Im Zeitraum eines Monats sollen die 3 Hauptbrücken möglichst häufig von Radler:innen überquert werden. Gezählt wird per App und fest installierten Geräten. Unternehmen treten im Team gegeneinander an. Die gesammelten Daten fließen in die Planung einer dauerhaften Radschnellverbindung ein. Eine bleibende Radschnellverbindung wäre in erster Linie ein Leuchtturm-Projekt für die gesamte Region, welches die Verbindung der beiden Landeshauptstädte nachhaltiger beziehungsweise schneller werden lässt.
Ort: Mainz und Wiesbaden: Öffentliche Radwege und Straßen, MAK Frankfurt: Zeichenmaschine mit virtueller Abbildung der gefahrenen Routen.
Die Kreativagentur für digitale Markenführung betreut Kunden, von internationalen Marken bis zu kleinen NGOs. Mit über 650 gewonnenen Auszeichnungen erfährt die Agentur regelmäßig nationale und internationale Anerkennung. Neben Kreation und Kampagnen für Kunden werden auch eigene Projekte mit gesellschaftspolitischem Hintergrund umgesetzt. Im Sinne der agentureigenen Nachhaltigkeitsstrategie Shared Value entstehen Produkte wie eine CO2-App, die zum täglichen CO2-Einsparen animiert.
Ausstellung "KONSUM und ICH"
bis 31. Oktober
Die Pop-up-Ausstellung "KONSUM und ICH – Vom Warenhaus zur Shopping-App" fragt, was Konsum mit uns, und mit unserer Demokratie, zu tun hat: von den Anfängen der Warenhäuser bis zu aktuellen Fragen rund um Online-Shopping, Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Teilhabe.
Sie ist Geschichtsmuseum und Zukunftslabor zugleich: so blickt sie nicht nur zurück, sondern lädt Besucherinnen und Besucher zum Mitmachen und Nachdenken ein. Gemeinsam sollen Visionen für die Zukunft des Konsums entwickelt und diskutiert werden.
Projektpartnerin: Janine Seitz, Zukunftsforscherin.
10 Jahre sam im Marktkeller – das Gläserne Museum im WerkRaum
Seit zehn Jahren erzählt das sam – Stadtmuseum am Markt die Geschichte Wiesbadens im Marktkeller. Im Jubiläumsjahr wird das Museum selbst zum Ausstellungsobjekt: Auszüge aus früheren Ausstellungen, Plakate, Fotografien und Filme lassen zehn Jahre sam Revue passieren. Vorträge, offene Ateliers und Einblicke hinter die Kulissen laden dazu ein, das Museum und seine Sammlungen neu zu entdecken.
Bis 31. Oktober im WerkRaum
Heiße! Quellen! – eine partizipative Fotoausstellung (25. September 2024 bis 02. März 2025)
Das sam – Stadtmuseum am Markt zeigt eine Auswahl aus der Ausstellung Heiße! Quellen! – eine partizipative Fotoausstellung in Kooperation mit der HSRM und Wiesbadner BürgerInnen aus dem Jahr 2024. Heiße! Quellen! sind im übertragenen Sinne zu verstehen: Mit Kameras durchstreiften die Teilnehmenden die Straßen und suchten nach Orten, die symbolisch besondere Energien verströmen. Dabei entstandenen Fotoreihen, ergänzt durch persönliche Kommentare, die einzigartige Einblicke aus individuellen Perspektiven auf Wiesbaden geben.
Der Nachlass J.J. Höpplis in Wiesbaden | 11. September bis 9. Oktober 2022 | Krypta der Marktkirche, Wiesbaden
Wir erinnern an den Mann, der mit seinen Ornamenten und seinen Bauskulpturen aus Terrakotta im Stil des Historismus das Erscheinungsbild zahlreicher Gebäude ab Mitte des 19. Jahrhunderts in Wiesbaden geprägt hat. Im Gläsernen Museum zeigen wir Auszüge der Ausstellung Der Nachlass J.J. Höpplis in Wiesbaden die 2022 in der Krypta der Marktkirche zu sehen war. Am 28. August und am 2. Oktober führt der Restaurator des sam vor, wie die Bauornamente von J.J. Höppli für Ausstellungen vorbereitet werden.
Lieblingsstücke
Jeden Monat wählen die BesucherInnen des sam ein Lieblingsobjekt aus dem Fundus des Museums, das dann in der Dauerausstellung gezeigt wird. Im Gläsernen Museum zeigen wir eine Auswahl davon als Objektkacheln. Hinter jedem Objekt verbirgt sich eine Geschichte – welche verbindet ihr damit? Auf bunten Postkarten sammeln wir eure Erinnerungen, Assoziationen und Erzählungen.
Termine im Gläsernen Museum
10 Jahre sam - Stadtmuseum am Markt
Mittwoch, 19. August, 18-20 Uhr: „10 Jahre sam“ | Vortrag von Sabine Philipp
Zehn Jahre sam im Marktkeller sind Anlass, auf die Geschichte des Stadtmuseums und seine Bedeutung für Wiesbaden zu blicken. Sabine Philipp nimmt das Publikum mit auf eine Reise durch Vergangenheit und Gegenwart des sam, lässt hinter die Kulissen des Museumsbetriebes schauen und macht neugierig auf das, was noch alles im sam steckt. Sie öffnet den Blick für spannende Optionen zur Weiterentwicklung des Museums in einem neuen Gebäude an einem neuen Ort außerhalb des historischen Marktkellers.
Freitag, 21. August, 13-16 Uhr: Offenes Atelier im Gläsernen Museum
Pflanzendruck mit Lina Becker
Wiesbadens Geschichte ist eng mit Heilpflanzen, Mineralquellen und naturwissenschaftlicher Forschung verbunden. Im Offenen Atelier werden heimische Pflanzen selbst zum "Druckstock" und verbinden Natur, Stadtgeschichte und Kreativität.
Wir bringen die Wiesbadener Biotope mithilfe von verschiedenen Drucktechniken auf Papier und gestalten so zusammen mit den Pflanzen ein Bild.
Es geht um den Prozess und nicht um das Ergebnis. Wir wollen genau beobachten, verschiedene Formen, Farben und Texturen kombinieren und gemeinsam Spaß haben.
Kommt vorbei und macht mit!
Sonntag, 22. August, 13-16 Uhr: Offenes Atelier im Gläsernen Museum
Schreiben wie die Römer?
Als die römischen Legionen vor ca. 1400 Jahren aus Wiesbaden abzogen, hinterließen sie nicht nur Thermen und Kastelle, sondern auch ihr Schriftwesen und unser heutiges Alphabet.
Im Schriftworkshop des sam – Stadtmuseum am Markt im Gläsernen Museum im WerkRaum wollen wir mit Calamus, Tinte und Papyrus nachvollziehen, wie in einer römischen Schreibstube gearbeitet wurde. Wie verwendete man Papyrus, Pergament und Wachstafel? Wofür wurden Bimsstein und Federn genutzt? Wie sah die römische Schrift aus, und wie unterschied sich das lateinische Alphabet noch von unserem?
Kommt mit uns an den römischen Schreibtisch, und probiert das Schreiben mit Tinte, Schilfrohr, Feder und Binse. Im Laufe des Workshops gestalten wir ein eigenes Lesezeichen aus Papyrus, das mitgenommen werden kann.
Kostenlose Teilnahme - Geeignet für Kinder ab 6 Jahren – keine Anmeldung erforderlich
Geleitet von Noah Reichert, Museumspädagogik sam – Stadtmuseum am Markt
Dienstag, 25. August, 14-16 Uhr Was macht eigentlich… Joana im Museum?
Joana Brauhardt, wiss. Projektassistentin Ausstellung Dell, stimmt mit Impulsen zum (Staatlichen) Bauhaus Weimar und zur Frankfurter Kunstschule auf den Vortrag von Dr. Frank Werner im Anschluss ein. Ein offener Austausch.
Begleitprogramm zur Sonderausstellung "Christian Dell – Von der Silberkanne zur Goldgasse"
Dienstag, 25. August, 18 Uhr Vortrag: "Christian Dell: Ein Lehrer im Kontext der Weimarer Moderne" | Vortrag Dr. Frank Werner
Die Weimarer Republik war eine Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher und gestalterischer Umbrüche. Neue Vorstellungen von Funktionalität und industrieller Formgebung stellten traditionelle Auffassungen des Kunsthandwerks grundlegend infrage. Am Bauhaus in Weimar und später in Frankfurt lehrte Christian Dell an zwei Zentren des gestalterischen Aufbruchs. Parallel dazu entwickelte er sich selbst zu einem prägenden Designer der Weimarer Moderne.
Donnerstag, 27. August, 11 bis 18 Uhr Workshow & Talk – dell(at)zeichenakademie
Christian Dell hat wichtige Teile seiner Ausbildung an der Zeichenakademie Hanau absolviert. Noch heute werden dort Silberschmied*innen und Metallbildner*innen ausgebildet. Im WerkRaum Wiesbaden bieten die Auszubildenden Einblicke in ihr spannendes Tätigkeitsfeld.
"Was machen eigentlich – Silberschmiedinnen/Silberschmied?
Auftiefen – Aufziehen – Planieren" Auszubildende der Silberschmiedeklasse der Staatlichen Zeichenakademie Hanau zeigen grundlegende Verformungstechniken beim Erarbeiten von Gefäßen. Schauen und fragen Sie – und probieren Sie es selbst aus!
Ohne Anmeldung | Einstieg jederzeit möglich
Weitere Informationen
Freitag, 28. August und Freitag, 2. Oktober, 14-16 Uhr: Was macht eigentlich… ein Restaurator?
100 Jahre hinterlassen Spuren auf Objekten. Stefan Prießnitz, Restaurator des sam, zeigt, wie Bauornamente von J.J. Höppli für eine Ausstellung vorbereitet werden.
Einzeltermine WerkRaum Wiesbaden | August
Donnerstag, 20. August, 18 Uhr: Informationsveranstaltung zur Wärmewende Wiesbaden
Die Wärmewende ist eine der großen Zukunftsaufgaben unserer Stadt. Aktuell werden noch rund 70 Prozent des Wärmebedarfs in Wiesbaden durch Erdgas gedeckt – dabei soll die Versorgung bis 2045 klimaneutral erfolgen. Das kann nur durch Fernwärme, Strom und klimaneutral erzeugte Gase funktionieren.
Die öffentliche Informationsveranstaltung gibt Bürgerinnen und Bürgern einen Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten für die eigene Immobilie. Erfahren Sie mehr über die Ergebnisse der kommunalen Wärmeplanung, den Ausbau der Fernwärme, Anschlussmöglichkeiten sowie Lösungen für dezentrale Wärmeversorgung und passende Fördermöglichkeiten.
Geschichte erzählt nicht nur von Vergangenem – sie entsteht auch durch die Entscheidungen, die heute getroffen werden. Die Wärmewende wird Wiesbaden und seine Quartiere nachhaltig verändern und ist damit Teil der Stadtgeschichte von morgen. Im Rahmen des WerkRaum-Monatsthemas „Stadtgeschichte(n)“ richtet die Veranstaltung den Blick auf die zukünftige Entwicklung unserer Stadt.
Montag, 24. August, 11 bis 19 Uhr WItopia Aktionstag WandelWerkstattWelt
WItopia: Eine mitwachsende Ausstellung konzipiert & kuratiert von WandelWerkstattWelt
Wir machen, erfinden, erträumen uns die Welt, widdewidde wie sie uns gefällt.
Bilder, Geschichten und Zukunftsideen von Kindern Wiesbadens erdacht, gezeichnet, gemalt, erträumt, beobachtet und dokumentiert im Rahmen des Schuljahrs der Nachhaltigkeit. Die Kinder folgten der Frage: Wie soll, wenn ihr es alleine entscheiden könntet, euer Stückchen Wiesbaden in Zukunft aussehen?
Programm
Ausgestellt und präsentiert werden die Ergebnisse aus dem letzten Jahr. Doch es geht weiter! Die Besucher*innen - jung und alt - werden durch Fragen, Impulsausstellungen, Diskussionen, Mitmachaktionen und Spiele angeregt, inspiriert, impulsiert & angestiftet, Ihre eigenen Geschichten und Zukunftsbilder und -rezepte zu Papier zu bringen und die Ausstellung wachsen zu lassen.
Termine:
| Freitag, 24. August | 11 bis 19 Uhr |
| Montag, 19. Oktober | 17:30 bis 19 Uhr |
| Dienstag, 27. Oktober | 11 bis 17 Uhr |
Mittwoch, 26. August, 18 bis 20 Uhr: Offene Probe: Wem gehört die Stadt? (Staatstheater Wiesbaden)
Zwischen Wilhelmstraße und Westend, Kurhaus und dem leerstehenden SportScheck, Walhalla und dem Platz der Deutschen Einheit, vom Bedürfnis nach Sicherheit über eine gleichberechtige Verkehrspolitik bis hin zu bezahlbarem Wohnraum und Starkregen: Hessens Landeshauptstadt steht vor vielen Herausforderungen. Nach dem Erfolg des Dokumentartheaterabends „Unser Erbe: Tax me if you can“ widmen sich Helge Schmidt und sein Team in ihrer neuen Recherchearbeit Wiesbaden selbst und stellen die Fragen: Wem gehört die Stadt? Wie wollen wir gemeinsam leben? Wie könnte Wiesbaden als gerechte und zukunftsorientierte Stadt aussehen? Ausgehend von Interviews entlang aktueller stadtpolitischer Diskurse soll das erforscht werden, was uns und unser Publikum verbindet: den Ort, an dem dieses Theater steht.
Donnerstag, 27. August, 18-19:30 Uhr: Alexander Pfeiffer liest STADTGESCHICHTEN aus Wiesbaden
Stadtgeschichte ist die Summe aller Geschichten, die sich an den Orten der Stadt ereignet haben. Zum Monatsthema „Stadtgeschichte/n“ liest Alexander Pfeiffer Geschichten aus Wiesbaden, die sich genauso ereignet haben oder ereignet haben könnten.
Pfeiffers jüngster Roman „Terrorballade“ über das Wiesbadener Vermächtnis der RAF nimmt die Stadt unter zeitgeschichtlichen Aspekten ins Visier. Der Essay „Sinnieren im Kaffeetakt“ liefert einen koffeinhaltigen Gedankenstreifzug durch unsere Innenstadt. Und auch das ein oder andere Gedicht aus dem Band „Leuchtfeuer“ kann nicht verhehlen, dass es seinen Ursprung in den Straßen der hessischen Landeshauptstadt hat.
Alexander Pfeiffer wurde 1971 in Wiesbaden geboren. Er ist Schriftsteller, Moderator, Leiter von Schreibwerkstätten und Boxtrainer.
Spot Hot Thementag
Samstag, 29. August
HEISS! HEISS! HEISS! sind die Quellen in Wiesbaden. Doch obwohl sie der Ursprung der Stadt sind, bleiben sie heute weitgehend unsichtbar und werden kaum genutzt. In seiner Bachelor-Thesis im Studiengang Architektur beschäftige Moritz Petrasch sich mich mit dem Kochbrunnenplatz und der Frage, wie die Thermalquellen wieder ins Zentrum des städtischen Lebens rücken können. Der Vortrag zeigt einen Entwurf, der die Quellen als Badeort, Energiequelle und öffentlichen Treffpunkt neu denkt. Durch neue kulturelle und soziale Räume entsteht ein lebendiger vierter Ort für alle Wiesbadenerinnen und Wiesbadener. So wird diskutiert, wie das historische Herz der Stadt wiederbelebt und die besondere Identität Wiesbadens neu erlebbar gemacht werden kann.
Samstag, 29. August, 14 Uhr
Führung mit Yvonne Kirchdorfer: SpotHot Thermalquellenrundgang (ca. 1 Stunde)
Der Rundgang eröffnet einen neuen Blick auf Wiesbadens verborgene Identität und lädt dazu ein, das Thermalwasser wieder als lebendige Ressource und Teil des öffentlichen Raums zu verstehen. Zeitzeug:innen sind eingeladen, ihre eigenen Erinnerungen, Bilder und Dokumente zur Wassergeschichte der Stadt einzubringen.
Anmeldung
Kostenfreie Veranstaltung in Deutsch / maximal 25 Teilnehmer:innen
Treffpunkt: Werkraum Wiesbaden, Langgasse 5-9 , Ausstellungsfläche SPOT HOT
Anmeldung: bis 27.08. unter Anmeldeformular | WiSION (Öffnet in einem neuen Tab)
Samstag, 29. August, 17:30 Uhr
Präsentation "Ein neues brodelndes Herz – Vorschlag zur Umgestaltung des Kochbrunnenplatzes" von Moritz Petrasch, BA Architektur
Samstag, 29. August, 18:30 Uhr – Podiumsdiskussion: „Mit allen Wassern gewachsen“ – Die Bedeutung der Thermalquellen für die Wiesbadener Stadtentwicklung
Wiesbaden verfügt über eine einzigartige Thermalquellenlandschaft, die über Jahrtausende die Entwicklung der Stadt geprägt hat. Die Podiumsdiskussion beleuchtet die Quellen als Teil der städtischen Identität und fragt, wie Wiesbaden seine Rolle als „Quellenstadt“ neu entdecken kann.
Anmeldung: bis 27.08. unter Podiumdiskussion "Mit allen Wassern gewachsen" | WiSION (Öffnet in einem neuen Tab)
Samstag, 29. August,19:30 Uhr – Podiumsdiskussion: „Klimaneutrale Wärme für Wiesbaden – Chancen der urbanen Geothermie“
Die Thermalquellen bieten ein besonderes geothermisches Potenzial für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Expert:innen diskutieren, welche Möglichkeiten die Ressource Thermalwasser für die Wärmewende in Wiesbaden bietet, welche Herausforderungen bestehen und welchen Beitrag sie auf dem Weg zur Klimaneutralität leisten kann.
Anmeldung: bis 27.08. unter Podiumsdiskussion: „Klimaneutrale Wärme für Wiesbaden - Chancen der urbanen Geothermie“ | WiSION (Öffnet in einem neuen Tab)
WerkRaum Wiesbaden – Offen für deine Ideen!
WerkRaum Wiesbaden
Langgasse 5–9
65183 Wiesbaden
Öffnungszeiten:
11 bis 19 Uhr werktags
11 bis 20 Uhr donnerstags
sonntags nach Absprache
Der WerkRaum Wiesbaden ist ein Projekt im Rahmen der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Kontakt
sam – Stadtmuseum am Markt
Anschrift
65183 Wiesbaden
Postanschrift
Bierstadter Straße 1
65189 Wiesbaden
Anreise
Hinweise zum ÖPNV
ÖPNV: Haltestellen Friedrichstraße und Dern'sches Gelände, Buslinien 1, 2, 8 und 16.
Telefon
Website
Öffnungszeiten
Öffnungszeiten im Marktkeller: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr, Donnerstag 11 bis 20 Uhr.
Eintrittspreise
Der Eintritt in die Dauerausstellung ist frei.













