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Top Themen

Lesung: Kristine Bilkau "Halbinsel"

Am Mittwoch, 10. September um 19.30 Uhr startet die neue Themenreihe des Literaturhauses "Talking about my Generation" mit einer Lesung von Kristine Bilkau aus ihrem mit dem Leipziger Buchpreis 2025 ausgezeichneten Roman "Halbinsel". Den Abend moderiert Shirin Sojitrawalla (DLF und taz).

Linn ist Mitte 20, Umweltvolontärin und ausgebrannt. Nach einem Schwächeanfall zieht sie wieder bei der Mutter ein, um sich auszukurieren. Diese freut sich zwar, hadert jedoch mit der anhaltenden Zerbrechlichkeit ihrer Tochter. Linn scheint völlig zerrieben zwischen Leistungsdruck und Sinnsuche und nach und nach brechen Konflikte der Vergangenheit auf: zwischen zwei Generationen, zwischen zwei Lebensrealitäten, zwischen Mutter und Tochter.

KRISTINE BILKAU wurde 1974 geboren. Für ihr Romandebüt „Die Glücklichen“ wurde sie mit dem Franz-Tumler-Literaturpreis und dem Klaus-Michael-Kühne-Preis ausgezeichnet. Mit „Nebenan“ stand sie auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises. Für „Halbinsel“ erhielt sie den Preis der Leipziger Buchmesse 2025.

VERANSTALTER:

Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden im Rahmen von Leseland Hessen mit freundlicher Unterstützung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen sowie hr2-kultur

Wiesbaden Biennale: Raphaëlle Red und Lene Albrecht

Am Dienstag, 16. September um 20 Uhr sind die Autorinnen Raphaëlle Red und Lene Albrecht im Rahmen der Wiesbaden Biennale zu einer Lesung und einem Gespräch im Literaturhaus zu Gast. Den Abend moderiert Dr. Ibou C. Diop.

„Platz machen!“ heißt das Motto der diesjährigen Wiesbaden Biennale und verknüpft damit Geschichte und Gegenwart vor dem Hintergrund neuer Visionen für eine solidarische Zukunft.

In diesem Rahmen gastieren die beiden Autorinnen Lene Albrecht und Raphaëlle Red im Literaturhaus Villa Clementine. Sie stellen ihre aktuellen Werke vor, mit denen sie sich auf die Spuren ihrer Familiengeschichten begeben und interkontinentalen wie -kolonialen Bewegungen nachspüren. In „Weiße Flecken“ schickt Lene Albrecht eine junge Frau zu Forschungszwecken nach Togo, wo sie tief in die deutsche Kolonialgeschichte eintaucht. Dort stößt sie auf Fäden ihrer eigenen Vergangenheit und erkennt, wie fragil der Stoff der Geschichte gewebt sein kann. Auch Raphaëlle Reds Protagonistin landet in Togo, dem Herkunftsort des unbekannten Vaters. Auf dem Weg entlang der westafrikanischen Küste bis in die USA wird Adikou immer wieder mit Fragen konfrontiert, deren Antworten sie nur in sich selbst finden kann.

Lene Albrecht wurde 1986 geboren und debütierte 2019 mit „Wir, im Fenster“. Für die Arbeit an „Weiße Flecken“ erhielt sie das Recherchestipendium des Berliner Senats.

Raphaëlle Red wurde 1997 in Paris geboren und wuchs in Berlin auf. „Adikou“ ist ihr Debütroman.

VERANSTALTER: Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden in Kooperation mit der Wiesbaden Biennale des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

ARTE FILMPREMIERE „Philippinen – Literatur als Widerstand gegen Diktaturen“

Dokumentation von Carsten Stormer,
ARTE/ZDF 2025, 52 Min.

Am Freitag, 19. September um 18.30 Uhr zeigen wir kostenfrei die ARTE Filmpremiere „Philippinen – Literatur als Widerstand gegen Diktaturen“.

Ob Friedensnobelpreisträgerin Maria Ressa oder Bestseller Autor José Dalisay: Autorinnen und Schriftsteller in den Philippinen nutzen Worte als Waffen in ihrem lebensgefährlichen Kampf gegen Diktatoren, Straflosigkeit und Korruption. Der Film erzählt von der Macht der Literatur und dem unerschütterlichen Mut der Menschen auf den Philippinen. Doch Literatur ist nicht allen zugänglich: Rund 18 Millionen Menschen leben unterhalb der Armutsgrenze. Bücher gelten oft als unerschwinglicher Luxus. Für Veränderung kämpfen Kulturmanagerin Charisse Aquino Tugade oder der pensionierte Buchhalter Hernando Guanlao. Mit Leseprogrammen, Buchecken und einer außergewöhnlichen Privatbibliothek kämpfen auch sie für die Freiheit des Wortes.

Ausstrahlung auf ARTE am Mittwoch, 15. Oktober 2025.

Im Anschluss an die Premiere findet eine Lesung mit der philippinischen Autorin Candy Gourlay aus ihrem Roman "Wild Song" statt.

VERANSTALTER: Literaturhaus Villa Clementine/Kulturamt Wiesbaden in Kooperation mit ARTE und dem Netzwerk der Literaturhäuser

Lesung: Candy Gourlay "Wild Song"

Im Rahmen des Gastlandauftritts der Philippinen auf der Frankfurter Buchmesse ist die Autorin Candy Gourlay am Freitag, 19. September um 20 Uhr im Literaturhaus mit ihrem Roman "Wild Song" zu Gast. Es moderiert, übersetzt und liest der Wiesbadener Schauspieler Oliver Wronka.

Wir schreiben das Jahr 1904. Die 16-jährige Luki will unbedingt Kriegerin werden, doch das ist Mädchen nicht erlaubt. Stattdessen wollen die Stammesältesten, dass sie ihren besten Freund Samkad heiratet. Also lässt sie ihr Leben in den philippinischen Bergen hinter sich und reist zur Weltausstellung in Louisiana, wo sie sich Chancen auf ein selbstbestimmtes Leben erhofft. Dort angekommen, wird sie bitter enttäuscht. Candy Gourlay erzählt eine berührende Geschichte über Kolonialismus, Rassismus und Ausbeutung inmitten einer sich verändernden Welt. 

CANDY GOURLAY wurde auf den Philippinen geboren und ist die Autorin zahlreicher Jugendbücher. Mit ihrem ersten Roman gewann sie den National Children‘s Book Award der Philippinen. Sie lebt in London.

Im Vorfeld um 18.30 Uhr zeigen wir die ARTE Filmpremiere "Philippinen - Literatur als Widerstand gegen Diktatoren". 

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