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Neuigkeiten für Frauen

Durch die gute Vernetzung und Kooperation auf lokaler wie auch auf landes- und bundesweiter Ebene ist das Kommunale Frauenreferat immer über aktuelle Entwicklungen im Bilde. Hier erhalten Sie monatlich Informationen.

Juni

Die Kampagne "Luisa ist hier!" startete am 9. Juni in der Kreativfabrik Wiesbaden e.V.

Am 9. Juni hat offiziell die Kampagne "Luisa ist hier!" in Wiesbaden gestartet. Der gemeinnützige Kulturverein Kreativfabrik Wiesbaden e.V. startet als erste Location mit der Aktion.  An diesem Tag wurden Plakate, Handzettel und Aufkleber in der Kreativfabrik verteilt, ausgelegt und aufgehängt.

"Ist Luisa hier?" Frauen und Mädchen, die sich beim Ausgehen beobachtet, belästigt oder einfach unwohl fühlen, können sich nun in der Kreativfabrik Wiesbaden mit dieser Frage an das Personal wenden. Die Kommunale Frauenbeauftragte hatte die Kampagne "Luisa ist hier!" nach Wiesbaden geholt. Ziel des niedrigschwelligen Hilfsangebots ist es, Frauen und Mädchen aus solchen Situationen herauszuholen und ihnen ein Gefühl von Sicherheit zu geben. Kooperationspartnerinnen und Kooperationspartner in Wiesbaden sind die Nachtbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, das Jugendparlament der Landeshauptstadt Wiesbaden und der Präventionsrat der Landeshauptstadt Wiesbaden. Das Polizeipräsidium Westhessen unterstützt die Kampagne in Wiesbaden. Anlaufstelle für betroffene Frauen und Mädchen ist Wildwasser Wiesbaden - Fachberatungsstelle gegen sexuelle Gewalt. Es werden nun weitere interessierte Locations in Wiesbaden angesprochen. 

Mai

Ausstellungseröffnung am 19. Mai um 19 Uhr im frauen museum wiesbaden

18 Studierende des Studiengangs Kommunikationsdesign haben sich im Rahmen eines Wettbewerbs intensiv mit dem Thema Sexismus und Diskriminierung in Kommunikationsmedien und Gesellschaft auseinandergesetzt. Die besten drei Motive wurden von einer interdisziplinär besetzten Jury im Februar prämiert.

Die prämierten Motive sind vom 19. April bis 29. Mai 2022 in Wiesbaden zu sehen. Der Außenwerbungspezialist Wall GmbH stellt dafür kostenfrei Werbeflächen im Stadtgebiet zur Verfügung. Die Ausstellung zum gemeinsamen Projekt wird von Donnerstag, 19. Mai bis Mittwoch, 15. Juni, im frauen museum wiesbaden zu sehen sein. In der Ausstellung werden weitere studentischen Arbeiten aus dem Projekt präsentiert. Die Ausstellungseröffnung findet am 19. Mai um 19 Uhr statt. Weitere Informationen und Anmeldung an das frauen museum wiesbaden.

Cat Calls of Wiesbaden stellen sich im Ausschuss vor

Am 10. Mai 2022 haben zwei Vertreterinnen der Cat Calls of Wiesbaden Gruppe aus Wiesbaden in der Sitzung vom Ausschusses für Frauen, Gleichstellung und Sicherheit die Cat Calls Gruppe aus Wiesbaden, die sich im Mai 2020 gegründet hat, vorgestellt. Unter anderem wurde die ehrenamtliche Arbeit dieser Gruppe, was unter "Catcalling" zu verstehen ist, die Themen, mit denen sich die Gruppe beschäftigt und das aktuelle Team vorgestellt.  

Interessierte können die Cat Calls of Wiesbaden folgendermaßen kontaktieren: Instagram: @CatcallsofWiesbaden
E-Mail: Catcallsofwiesbadengmailcom

Kampagne Luisa ist hier

Die Kampagne "Luisa ist hier!" ist Teil der 2016 vom Frauen-Notruf Münster initiierten bundesweiten Präventionskampagne "Sicher feiern" und bietet direkte, niederschwellige Hilfe bei sexueller Belästigung und sexualisierter Gewalt gegen Frauen und Mädchen.

Den Auftakt zur Kampagne bilden zwei Online-Veranstaltungen für interessierte Betriebe wie zum Beispiel Clubs, Bars oder Restaurants. Diese können wählen, ob sie an der Online-Auftaktveranstaltung am Montag, 16. Mai, von 12 Uhr bis 13 Uhr oder am Dienstag, 17. Mai, von 17 Uhr bis 18 Uhr teilnehmen.

April

Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für Frauen

Freitag, 8. April, 13.30 bis 17.30 Uhr
Mit Unterstützung vom Kommunalen Frauenreferat und dem Frauengesundheitszentrum Wiesbaden wird dieser Workshop durchgeführt. Es werden Selbstbehauptung und Selbstverteidigung trainiert und Situationen durchgespielt, die viele Frauen im Alltag erleben. Der Schwerpunkt liegt auf der Prävention und Deeskalation und ist speziell für die Bedürfnisse und Erfahrungen für Frauen ab 50 Jahre entwickelt.

Effektive Techniken und Selbstbehauptungs-, Abwehr- und Reaktionsübungen führen zu mehr Sicherheit im Umgang mit Belästigungen und Gewalt. Gespräche über potentielle Gefahrensituationen und über den Umgang mit Ängsten sind weitere wesentliche Inhalte dieses Kurses. Körperliche Fitness ist keine Voraussetzung.

  • Ort: Sirona Frauengesundheitszentrum Wiesbaden
  • Kosten: Spende für das Frauengesundheitszentrum Sirona

Weitere Informationen und Anmeldung finden Sie hier:

März 2022

Hilfsangebote für Frauen

Der Krieg in der Ukraine führt zur Flucht von Millionen Menschen. Das Kommunale Frauenreferat ist hier besonders um die Sicherheit von Frauen und Kindern auf der Flucht besorgt, denn sie sind einem erhöhten Risiko von Gewalt, Missbrauch, Ausbeutung und Menschenhandel ausgesetzt. Aus diesem Grund verweist das Kommunale Frauenreferat Frauen und Kinder auf die bestehenden Hilfeangebote auf Ukrainisch.

Übergabe eines Fairtrade-Blumenstraußes

Die Landeshauptstadt Wiesbaden ist seit 2012 Fairtrade –Town.   Durch verschiedene Aktionen hat die Landeshauptstadt immer wieder auf das Thema  Fairtrade aufmerksam gemacht:  Anlässlich des Internationalen Frauentags 2022 gab es für die Kommunale Frauenbeauftragte Saskia Veit-Prang einen Fairtrade- Blumenstrauß. Die Pressemitteilung des Referats für Wirtschaft und Beschäftigung finden Interessierte über den Link. 

Internationaler Frauentag

Der März steht ganz im Zeichen vom Internationalen Frauentag. Er wird seit 1911 jährlich weltweit begangen, um auf geschlechtsspezifische Benachteiligungen und strukturelle Mechanismen aufmerksam zu machen und ein Zeichen für eine gleichberechtigte Teilhabe zu setzen.

Der Internationale Frauentag findet jedes Jahr am 8. März statt. An diesem Tag weisen wir auf den fortwährenden Kampf für die Rechte der Frauen im politischen, privaten und wirtschaftlichen Leben hin. Jedes Jahr finden rund um den 8. März in Wiesbaden viele Veranstaltungen von unseren Netzwerkpartnerinnen und Netzwerkpartnern statt. In diesem Jahr bieten der Arbeitskreis Frauen –und Mädchenpolitik und das Kommunale Frauenreferat eine Vielzahl an Veranstaltungen zum Thema "Nicht mit uns Frauen gemeinsam stark im Netz" an. Hier gibt es mehr Informationen zum Programm.

Kampagne "Gewalt daheim" im Rathausfoyer bis zum 24. März

Im Rathausfoyer ist die Kampagne "Gewalt daheim" bis zum 24. März zu sehen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. 

Online-Veranstaltung "Feminismus ist für alle da?"

Außerdem wird im Anschluss an die Auftaktveranstaltung am 8. März 2022 noch folgende Veranstaltung online angeboten:

"Feminismus ist für alle da? Über die (Un)Sichtbarkeit von Jüdisch-feministischen Perspektiven"

Podiumsgespräch am 8. März um 19 Uhr live auf YouTube

In feministischen Kontexten - seien sie akademisch oder aktivistisch - werden jüdische Perspektiven häufig unsichtbar gemacht. Teilweise werden antisemitische Positionen vertreten. Dabei gibt es eine lange Geschichte feministischen Engagements von Jüdinnen und Juden.

Im Podiumsgespräch möchten wir einen Einblick in jüdisch-feministische Perspektiven geben und uns mit folgenden Fragen beschäftigen: Wie können (Queer-)Feminismus und Judentum zusammen gedacht werden? Erleben Frauen antisemitische Diskriminierung anders als Männer? Warum werden Jüdinnen und Juden in intersektional feministischem Aktivismus häufig ausgeschlossen? Inwieweit eignet sich Feminismus, um Antisemitismus zu bekämpfen? Wie wirken sexistische und antisemitische Positionen zusammen?

Am Podium nehmen teil: 

  • Ina Holev schreibt und spricht als Medienkulturwissenschaftlerin und freie Autorin über Themen wie Feminismus, Popkultur, Migration, jüdisches Leben und Un/Sichtbarkeiten. Sie ist Co-Gründerin des feministischen Zine-Projekts defrag und von Jüdisch & Intersektional – Initiative für kritische Bildungsarbeit
  • Michal Schwartze ist Gymnasiallehrerin für Politik & Wirtschaft sowie Geschichte, freie Bildungsreferentin für genderreflexive, rassismus- und antisemitismuskritische schulische Bildung, ein Teil des Organisationsteams "Keshet Rhein Main - queere Juden Deutschland" und Queer-feministische Aktivistin.
  • Helene Shani Braun studiert jüdische Theologie in Potsdam und macht eine Ausbildung zur Rabbinerin. Sie ist Gründungsmitglied von "Keshet Deutschland" der überregionalen Organisation für LGBTQIA+ jüdische Menschen.
  • Moderation: Laura Cazés ist Leiterin der Abteilung für Kommunikation und Digitalisierung der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST). Als Autorin beschäftigt sie sich u.a. mit den Themen Jüdisches Leben in Deutschland, Antisemitismus und Feminismus.

Das Podiumsgespräch findet in Kooperation von Spiegelbild und dem Kommunalen Frauenbeauftragten der Landeshauptstadt Wiesbaden statt und wird unterstützt durch das Amt für Zuwanderung und Integration.

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